Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 23.06.20 21:35

Bezeichnung: Riesling - Zeltinger Schlossberg - fruchtsüß - Spätlese - Pw
Winzer/Produzent: Markus Molitor
Land / Region: Deutschland - Mosel
Lage: Schloßberg (Zeltingen-Rachtig - Mosel) (in weinlagen.info)
Jahrgang: 2003
Typ: Weißwein
Rebsorte: Riesling
Alkohol (Vol.%): 7,5
Verschluss: Naturkork
Weitere Angaben: AP 2 576 609 070 04
Preis: 23,79 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Metro Pasing - 05.11.2019
Bewertung: Nachkauf 1 von 3, Gesamt 18 von 25
Preis / Genuss: schlecht
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 19.06.2020
Eingetragen von: EThC ... geändert von EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Farblich geht das schon ins Altgold, riecht nach viel reifer Mirabelle, Papaya und etwas Minneloa sowie ein bißchen Wachs. Am Gaumen auch noch Konzentrat von Orangen und Ugli, wieder leicht wachsig; der Schiefer hat's erst ein bißchen schwer, da durch zu kommen, schafft's aber schließlich ganz gut; die Säure ist warmjahrbedingt nicht übermäßig vorhanden, hält den ordentlichen Extrakt nach einiger Zeit aber doch ganz gut in Schach, nur anfangs wirken die Zuckermoleküle noch ziemlich eckig. Der sehr lange Abgang war anfangs schon recht sättigend, mit viel Luft schleift sich aber auch das noch ganz gut ein, das Orangenkonzentratfinale offeriert dann auch ein kleines, animierendes Bitterchen.

Paßte soweit recht schön zum etwas schärfer gehaltenen Wok, trotz der positiven Entwicklung über die Zeit war mir aber doch toujours zu wenig Säure im Spiel, deshalb hier kein Nachkaufreflex...

Wertung am ersten Tag: Nachkauf 1 von 3, Gesamt 18 von 25

1. Nachtrag nach 24 Stunden mit Luft: noch ein Gläschen zu verschiedenen Käsesorten, denn solo geht immer noch nicht. In der Nase schlägt das Orangenkonzentrat ein bißchen mehr durch, am Gaumen kaum Veränderung, lediglich der Zucker ist etwas geschmeidiger unterwegs, was den Wein in diesem Fall aber auch behäbiger macht. Beim Abgang hat sich das Bitterchen gänzlich verzogen, was die eh schon geringe Spannung weiter verringert. Hat sich mit Luft aus meiner Sicht nicht verbessert.

Wertung am zweiten Tag: Nachkauf 1 von 3, Gesamt 17 von 25

2. Nachtrag nach 4 Tagen mit Luft: den Rest der Flasche habe ich aufgehoben, bis ich ihn Abends zum Käse trinken konnte. Der Riesling wurde dabei in einem 2 °C-Kühlschrank richtig "kalt gemacht", beim ersten Schluck dürfte er dann so ca. 5 Gräder gehabt haben. Trotz der Kälte kam immer noch ordentlich Aromatik 'rüber, vor allem aber fällt der Zucker dann nicht so negativ auf. Das macht den Wein aber insgesamt natürlich nicht besser...
Trinkreife: trinken oder lagern
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2020/06/23/warmjahr-suessling/
Link 2: -
Link 3: -
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