Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 04.02.20 06:53

Bezeichnung: Riesling - Ruppertsberger Reiterpfad - Vinum meum - trocken - Qw
Winzer/Produzent: Stefan Reinhardt
Land / Region: Deutschland - Pfalz
Lage: Reiterpfad (Ruppertsberg - Pfalz) (in weinlagen.info)
Jahrgang: 2014
Typ: Weißwein
Rebsorte: Riesling
Alkohol (Vol.%): 12,5
Verschluss: Naturkork
Weitere Angaben: AP 5 133 249 28 15
Preis: 16 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Vinus - 01.12.2019
Bewertung: Nachkauf 1 von 3, Gesamt 17 von 25
Preis / Genuss: schlecht
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 28.01.2020
Eingetragen von: EThC ... geändert von EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Ein straffes Cadmiumgelb im Glas, in der Nase Basalt und brauner Flint sowie ganz leicht Tabak, dahinter einiges an gelbem Steinobst, allerdings kaum differenzierbar. Das gelingt am Gaumen dann schon besser, hier finde ich Multivitaminsaft mit deutlichem Maracuja-Anteil, auch etwas Ananas, dazu ein kleines Bitterchen vegetabilen Ursprungs, z.B. von einer angebrannten Kohlroulade; die Säure ist soweit gut bemessen, wirkt im Zusammenhang mit dem erwähnten Bitterchen jedoch etwas kantig, die Mineralik ist deutlich unauffälliger bzw. prägender als vom Bukett angekündigt. Der ordentlich hallende Nachhall ist der bitterste Teil, hier schleicht sich auch ein leichtes Campari-Feeling ein, Frucht und Mineralik sind in guter Balance, die Säure ist straff, aber nicht vorlaut.

Obwohl dieser Riesling soweit ganz ordentlich gemacht ist und sogar eine gewisse Eigenständigkeit zeigt, holt er mich nicht nachhaltig ab, dazu sind mir die Kanten -so gern ich solche eigentlich im Wein finden mag- zu harsch bzw. zu wenig im Kontext mit der übrigen Aromatik, die Expressivität nimmt mit Luft auch spürbar ab. Auch im Vergleich zu anderen Weinen dieser Preisklasse aus der Lage (Von Winning, Bassermann-Jordan) fehlt mir doch noch einiges zum äquivalenten Vergnügen.

Nachtrag nach 5 Tagen mit Luft: vor allem das Bukett ist nun voll von Torf, Ziegenbart (der Pilz) und vermodertem Holz, jedoch durchaus angenehm. Ähnliches am Gaumen und beim Abgang, wenn auch nicht ganz so dominant. Ist mit den paar Tagen mit Luft quasi um 20 Jahre gealtert. Durchaus noch schön zu trinken, ein qualitativer Sprung nach oben ergibt sich dadurch aber nicht.
Trinkreife: trinken oder lagern
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2020/01/28/mein-wein/
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