Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 30.10.19 10:20

Bezeichnung: Weisser Burgunder - Würzburger Stein - trocken - Erste Lage
Winzer/Produzent: Juliusspital
Land / Region: Deutschland - Franken
Lage: Stein (Würzburg - Franken) (in weinlagen.info)
Jahrgang: 2014
Typ: Weißwein
Rebsorte: Weißburgunder
Alkohol (Vol.%): 13,5
Verschluss: Schraubverschluss
Weitere Angaben: AP 3000 040 15
Preis: 12,99 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Edeka Stockdorf - 06.08.2015
Bewertung: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 21 von 25
Preis / Genuss: akzeptabel/angemessen
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 28.10.2019
Eingetragen von: EThC ... geändert von EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Verkostung vom 16.09.2015:

Die Farbe ist ein mittleres Goldgelb, anfangs perlt der Wein noch ein bißchen. In der Nase ein reifes gelbfruchtiges Aroma nach Pfirsich und Quitte, begleitet von ein bißchen Nelken- und Vanillewürze, als ob der WB etwas Holz gesehen hätte. Am Gaumen ebenfalls Pfirsich und Quitte, aber auch etwas Banane und eine dezent buttrige Note. Weiters leicht Blutorange mit etwas Bitterkeit. Die oben beschriebene Würze findet man auch hier nebst ein paar salzigen Noten. Sehr trocken, dabei deutlicher Extrakt (passend zu den 13,5 Ampere), moderate, aber elegant frische Säure. Der Abgang sehr dicht auf der gelbfruchtigen Seite.

Am schönsten zeigt sich der WB, wenn er schon ein bißchen offen war, nur das erwähnte Bitterchen nimmt mit der Zeit etwas zu. Gehaltvoll, aber nicht belastend, für einen WB eine sehr schöne Säurestruktur. Kann man bereits jetzt schon sehr schön trinken, ich gehe aber davon aus, daß da noch einiges an Entwicklungspotential vorhanden ist.

Wertung vom 16.09.2015: Nachkauf 2 von 3

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Verkostung vom 28.10.2019:

Farblich ein hell leuchtendes Goldgelb, fürs Näschen gibt's angetorfte Gelbfrucht in Form von Nektarinen und mürben Äpfeln. Am Gaumen durch leichtes Rest-CO2, deutliche Säure und einen signifikanten Limetten- / Pampelmusenanteil sehr frisch, der Fruchtextrakt ist hier zwar weniger gelb, aber dennoch sehr dicht, die Torfnote ist hier nur gehaucht, dazu gibt's noch ein paar Kräuter aus der Oregano-Ecke und etwas Kreide. Auch der lange, leicht kantig-prickelige Abgang ist von erheblicher Frische, vor allem was einen Weißburgunder angeht.

Dieser WB fängt jetzt an, dezente, schöne Alterungsnoten zu zeigen, setzt dem Ganzen aber viel Jugend und Frische entgegen, was zu einem hohen Grad an Beschwingtheit führt.

Wertung vom 28.10.2019: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 20 von 25

Nachtrag nach 24 Stunden mit Luft: Die leicht torfige Note von gestern wurde nasal komplett durch Flint und blauen Rauch ersetzt, geschmacklich schwenkt die Mineralik ebenfalls ins Blaue. Die Gelbfrucht tritt etwas zurück, die Zitrusseite ist dafür umso expressiver, der Frischeeindruck wird nochmals verstärkt. Auch der Nachhall profitiert von diesem Frischeschub, gefällt mir jetzt noch etwas besser als am ersten Tag, es gab aber auch Stimmen, die das genau andersherum sahen...
Trinkreife: trinken oder lagern
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2019/10/29/fraenkischer-burgunder/
Link 2: -
Link 3: -
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