Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 10.09.20 17:48

Bezeichnung: Riesling - Wachenheim - trocken - Ortswein
Winzer/Produzent: Dr. Bürklin-Wolf
Land / Region: Deutschland - Pfalz
Jahrgang: 2015
Typ: Weißwein
Rebsorte: Riesling
Alkohol (Vol.%): 12,5
Verschluss: Schraubverschluss
Weitere Angaben: AP 5 142 043 42 16
Preis: 13,58 Euro je 0,75 l (ab Hof) - 17.03.2018
Bewertung: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25
Preis / Genuss: akzeptabel/angemessen
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 06.09.2020
Eingetragen von: EThC ... geändert von EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Verkostung vom 08.11.2018:

Die Farbe ist ein eher unauffälliges Goldgelb, in der Nase zeigt sich aber gleich eine sehr dichte Feuersteinnase, vorwiegend von Streichholzschachtelreibefläche bestimmt, dahinter recht deutlich einige Fruchtfetzen in Form von Mandarinen- und Blutorangenzesten. Am Gaumen können sich die Früchte in Form von Blutorange, Minneloa und Kumquat deutlich besser durchsetzen, die zündende Mineralik ist hier auch prägend, steht jedoch in der zweiten Reihe. Der Riesling hat eine recht zupackende Säure, mit ihr kommen auch zwei Bitterchen mit, eins von einer Limette, das andere -allerdings nur in gehauchter Form- von einer angeschmorten Duroplast-Steckdose; ist aber -auch wenn's sich anders anhört- sehr angenehm. Der Abgang ist recht ausladend, Frucht, Säure und Mineralik spielen hier nochmals schön zusammen und lassen einen recht lange nicht zum Glas greifen; nicht weil man müde ist, sondern weil man immer noch genügend Aromen im Mund hat.

Wer meine Beschreibung des 14er Pendants gelesen hat, wird feststellen, daß ich frecherweise dessen Beschreibung einfach hierher kopiert und nur da wo es nötig war, bearbeitet habe. Das zeigt schon, daß der 15er auch gut in der Spur des Vorgängers platziert ist. Der hat mir zwar noch einen kleinen Tick besser gefallen, aber zum Meckern oder gar zur Enttäuschung gibt es deswegen keinerlei Anlaß!

Wertung vom 08.11.2018: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25

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Verkostung vom 06.09.2020:

Farblich ein helleres Messing, die Nase bekommt gleich einen satten Flint-Zitrus-Mix ab, im Detail Trennscheibe (für Stein, im Betrieb) und Wunderkerze sowie Zitronenzesten und Pomelospalten. Am Gaumen setzt sich das im Wesentlichen so fort, die Zitrusseite ist hier etwas präsenter und auch differenzierter, so läßt sich auch eine Pampelmuse klar identifizieren; die Säure ist kernig und kommt mit dem nicht gerade schmächtigen Extrakt gut klar, untend'runter nach meiner Wahrnehmung eine Art Kalk-Schiefer-Mix, etwas Zitronengras spielt auch mit. Hallt schön ausdauernd nach, hier haben die gelben Agrumen nebst kleiner und feiner Bitterchen die Nase vorn, im Finale bittert's noch etwas mehr, aber sehr animierend in die Campari-Richtung.

Dieser Bio-Ortswein steht nach wie vor ziemlich großartig da (anders als der Jahrgangs-Vorgänger, der großartig begonnen, dann aber unerwartet schnell abgebaut hat) und bewegt sich eher auf EL-Level, ich hab' auch schon schlechtere GG's im Glas gehabt. Zitrisch, flintig, knackig, paßt!
Trinkreife: trinken oder lagern
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2020/09/09/positive-nachfolge/
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