Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 24.06.20 20:45

Bezeichnung: Pinot grigio - Aristos - Südtirol Eisacktaler DOC
Winzer/Produzent: Eisacktaler Kellerei
Land / Region: Italien - Südtirol
Jahrgang: 2014
Typ: Weißwein
Rebsorte: Grauburgunder
Alkohol (Vol.%): 14
Verschluss: Naturkork
Weitere Angaben: L51382
Preis: 13,1 Euro je 0,75 l (ab Hof) - 25.03.2016
Bewertung: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25
Preis / Genuss: gut
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 24.06.2020
Eingetragen von: EThC ... geändert von EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Verkostung vom 15.04.2018:

Ein helleres, aber doch recht leuchtendes Goldgelb zeigt sich im Glas, für den Riechkolben gibt es viel gelbe Frucht: Khaki, Aprikose, Papaya, später auch etwas Banane stechen am meisten hervor, sie wirken trotz ihrer Intensität aber nicht überreif; im Hintergrund schwingt was leicht nussiges mit. Geschmacklich zeigt sich der Aristos-Pino auf der Fruchtseite ebenfalls sehr gut ausgestattet, die für einen Grauburgunder völlig untypische Säure hält den Wein zusammen mit einer "Nasse Terrasse"-Mineralik trotz leichter Cremigkeit wunderbar auf der frischen Seite; auch dann noch, wenn sich die Fruchtseite mit etwas Luft erst so richtig aufgeplustert hat. Der Abgang ist schön lang und dabei ebenfalls fett-fruchtig im besten Sinne, auch hier kein Ansatz von Breite spürbar. Fett-frisch-elegant irgendwie...

Hier bekommt man ordentlich viel Wein für's Geld und vor allem befriedigt dieser Pinot Grigio auch meine Vorlieben hinsichtlich der Säurestruktur beim Wein. Wenn alle Grauburgunder so wären, dann wäre er wohl nie ein Modewein geworden...

Verkostung vom 15.04.2018: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 20 von 25

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Verkostung vom 24.06.2020:

Das Goldgelb im Glas ist hell und satt zugleich, das Bukett bietet ein reifes, leicht schmatziges, aber nicht mastiges Fruchtgemenge aus Dosenpfirsich, Mirabellen und einer Spur Mango mit einem Hauch Torf. Am Gaumen ist die erwähnte Frucht fast schon opulent, sogar leicht ölig und wird mit Luft noch um Kaki und Papaya ergänzt, wirkt aber aufgrund der sehr gut aufgestellten Säure kein bißchen anstrengend; auch hier leichte Reifenoten in Form von Torf, Tabak und Karamell auf eher leicht lehmiger Grundlage. Der ziemlich lange Abgang ist ebenfalls von der Frucht dominiert, mit den würzigen Noten kommt hier auch noch was leicht bitterlich Kräuteriges mit, was ich am ehesten in die Beifußecke schieben würde.

Dieser Aristos-PG gehört klar zu den Ausnahme-14ern aus Südtirol (die Mehrzahl soll sich ja schon im Sinkflug befinden), aktuell ist da für mich keinerlei Schwäche erkennbar. Verglichen mit meiner letzten Beschreibung hat er in Punkto Säurestruktur zu Lasten der Cremigkeit sogar noch etwas zugelegt. Paßt sehr gut zu etwas gehaltvolleren und auch sättigenden Gerichten mit hellem Fleisch, weil er sich aufgrund seiner Fülle einerseits nicht unterkriegen läßt und andererseits nichts zur Sättigung beiträgt, eher im Gegenteil. Nach wie vor großartig!
Trinkreife: trinken oder lagern
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2020/06/24/berg-pino/
Link 2: -
Link 3: -
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