Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 16.02.21 16:12

Bezeichnung: Sauvignon [blanc] - Alto Adige DOC
Winzer/Produzent: Franz Haas
Land / Region: Italien - Südtirol
Jahrgang: 2014
Typ: Weißwein
Rebsorte: Sauvignon blanc
Alkohol (Vol.%): 12,5
Verschluss: Schraubverschluss
Weitere Angaben: L.14101
Preis: 19 Euro je 0,75 l (ab Hof) - 26.03.2016
Bewertung: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 19 von 25
Preis / Genuss: schlecht
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 29.12.2020
Eingetragen von: EThC ... geändert von EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Verkostung vom 05.10.2016:

Ein eher dunkles Strohgelb mit grünen Reflexen zeigt sich im Glas. Geruchlich ein klarer Rebsortenvertreter mit ins Gelbe tendierender, reifer Stachelbeere, grüner Apfelschale, Holunder, Estragon, Salbei und Korianderblättern. Am Gaumen eine ähnliche Aromenkombination, insgesamt aber etwas gelber, dazu noch gelbe Kiwi, Reneclaude, ganz hinten auch was karamellig-lakritziges. Ein paar Kieselchen findet man auch, wenn man dezdiert danach sucht. Schönes Säure-Extrakt-Verhältnis, läßt den SB sehr gut fließen. Der Abgang ist dicht-fruchtig, dabei für einen SB recht deutlich auf der gelben Seite mit schöner, dezenter Braunwürze.

Ein sehr schön kühl-frischer SB, dabei aber alles andere als karg, dafür vielschichtig, durchaus gehaltvoll auf die beschwingte Art und mit einer interessanten Balance zwischen grüner und gelber Fruchtseite. Hatte ich in der Form noch nicht oft im Glas.

Nachtrag nach 48 Stunden mit Luft: Der SB hat sich in der Nase wie am Gaumen deutlich in Richtung Gelb entwickelt, ohne dabei grüne Früchte und Kräuter zu sehr ins Abseits zu stellen. Der Wein ist immer noch schön als Sauvignon Blanc erkennbar, tauscht dabei aber etwas Frische gegen Cremigkeit ein, ohne dabei an Trinkfluß zu verlieren. Hat in den zwei Tagen auch deutlich gewonnen!

Wertung vom 05.10.2016: Nachkauf 2 von 3

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Verkostung vom 29.12.2020:

Im Glas ein leicht karamelliges Goldgelb, fürs Näschen gibt's vor allem Zitronengras und geriebene Limettenschale, auch Estragon, dahinter Stachelbeere und Kiwi; mit viel Luft taucht auch eine kleine Aprikose auf. Am Gaumen setzt sich das so fort, die knackige Säure fördert den frischen Charakter noch, zwischen den ganzen grünen bzw. kräuterigen Aromen finden sich jedoch immer wieder ein paar Malz-, Lakritz- und Karamell- sowie Honigmoleküle (vermehren sich mit Luft), welche ein paar wärmere Akzente setzen, genauso wie die eher ackerschollige Steinseite. Beim sehr langen Abgang machen die genannten warmen Aromen am deutlichsten auf sich aufmerksam, der Frische schadet das nicht.

Ich habe heute zum Rote Beete-Risotto zum ersten mal Szechuan-Pfeffer ausprobiert, insbesondere das Zitronengrasaroma paßte ganz wunderbar zu der deutlich zitrischen Seite des Pfeffers, habe ich allerdings nicht so geplant. Für einen nicht aus der "Über-drüber-Liga" stammenden SB aus 2014 ist diese Flasche noch top in Schuß, Schwächen zeigen sich mir keine, kann bzw. könnte wohl noch ein paar Jahre durchhalten.
Trinkreife: trinken oder lagern
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2020/12/30/sauvignon-vom-berg/
Link 2: -
Link 3: -
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Bilder:

 

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