Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 29.01.19 14:49

Bezeichnung: Etna Rosato - Etna DOC
Winzer/Produzent: Pietradolce
Land / Region: Italien - Sizilien
Jahrgang: 2014
Typ: Rosé
Rebsorte: Nerello Mascalese
Alkohol (Vol.%): 14
Verschluss: Naturkork
Weitere Angaben:
Preis: 11,13 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Vinus - 28.11.2015
Bewertung: Nachkauf 2/3, Gesamt 20/25
Preis / Genuss: gut
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 14.12.2018
Eingetragen von: EThC ... geändert von EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Verkostung vom 14.12.2018:

Die Farbe rangiert zwischen Zwiebel und Apricot, für's Näschen gibt's fruchtseitig Cantaloupe-Melone und etwas Granatapfel sowie leicht Basalt und weißen Rauch. Geschmacklich kommt noch etwas Pink Grapefruit incl. Bitterchen dazu, irgendwann ploppt noch ein Zweitbitterchen von der Chininseite her auf. Steinseitig geht's recht herb-bitterlich zu, dazu eine leichte Holzteernote, aber klar auf der angenehmen Seite. Der Abgang ist von ordentlicher Länge, fängt herb-fruchtig an und endet steinig-teerig.

Nachdem der Rosato vor zwei Jahren ja deutlich abgestürzt ist, hat er sich nun wieder einigermaßen "derrappelt". An die Form seiner Jugend kommt er aber nicht mehr ran. Vielleicht hatte die letzte Flasche ja auch irgendwas. Verkorkt ist sie mit einem DIAM-Kork, also eigentlich eher auf der sicheren Seite...

Verkostung vom 29.12.2016:

Die Farbe ist immer noch ein ins kupferne gehende Lachsrosa. Dann hat sich aber einiges getan: die Früchte haben sich ganz erheblich gemausert, Granatapfel und Feigen hauptsächlich, leichte Cognac-Note. Auf weiterhin hohem Niveau die braunwürzigen Aromen, vornedran hier jetzt Muskat und Nelken. Die mineralisch-steinige Seite ist allerdings etwas in den Hintergrund geraten, aber qualitativ hat sie sich nicht zum Nachteil verändert. Der Rosé fließt auch immer noch aufgrund seiner Säurestruktur sehr schön, der Abgang ist lang, dicht und warm.

Immer noch sehr schön zu trinken, jedoch war der Rosato vor einem Jahr durch die viel ausgeprägtere Mineralik doch deutlich eigenständiger und interessanter. Also besser in jüngeren Jahren genießen!

Wertung vom 29.12.2016: Nachkauf 2/3, Gesamt 17/25

Verkostung vom 15.12.2015:

Im Glas lachsrosa mit Tendenz zum Kupfer. In der Nase viele Steine, leicht braunwürzig und dahinter etwas Granatapfel. Am Gaumen ebenfalls sehr intensiv mineralisch, deutlich Muskat, Zimt und andere Gewürzstraußbestandteile; das kommt dann wohl alles aus Traube und Boden, denn Holz hat der Wein nicht gesehen. Die oben genannte Frucht auch hier hintenan, man kann aber noch ein paar Orangenzesten mitnehmen. Dem deutlichen Extrakt steht eine ebenso deutliche Säure gegenüber, die 14 Volt merkt man, sie erschlagen einen aber nicht. Der Abgang ist würzig-mineralisch und mittellang.

In meiner nun schon etwas andauernden Suche nach schönen Rosés ist dieser hier einer der außergewöhnlichsten, denn so viele Steine und Würzaromen habe ich noch bei keinem anderen Rosé erlebt. Allerdings nichts für Fruchtliebhaber oder Rosa-Bonbonwasser-Fetischisten.

Wertung vom 15.12.2015: Nachkauf 3/3
Trinkreife: jetzt trinken
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2016/12/29/rosa-steine/
Link 2: -
Link 3: -
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