Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 09.10.17 16:11

Bezeichnung: Grüner Veltliner - Weintalried - trocken - Weinviertel DAC Reserve
Winzer/Produzent: Zillinger
Land / Region: Österreich - Weinviertel
Lage: Weintalried (Ebenthal - Weinviertel) (in weinlagen.info)
Jahrgang: 2013
Typ: Weißwein
Rebsorte: Grüner Veltliner
Alkohol (Vol.%): 13
Verschluss: Schraubverschluss
Weitere Angaben:
Preis: 15,5 Euro je 0,75 l (im Handel) bei 225 Liter - 21.07.2015
Bewertung: Nachkauf 3/3, Gesamt 21/25
Preis / Genuss: grandios
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 06.10.2017
Eingetragen von: EThC ... geändert von EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Im Glas ein recht goldenes Goldgelb, trotz "unfiltriert" nur ganz minimal trübe. Für den Riechkolben gibt's recht satt mürbe Äpfel, Quitten, Marulas und Aprikosen (bzw. Marillen), dazu etwas Hefe und Brioche, ganz leicht auch was heideblumenmäßiges. Am Gaumen eine frische Cremigkeit, ganz leicht auch was mostiges, aber nicht reduktiv wirkend. Fruchtseitig fällt mir zusätzlich noch Khaki ein. Mit der ausgewogenen Säure kommt auch eine Pampelmuse nebst Bitterchen mit. Sehr langer, hefig-fruchtiger Nachhall mit einem ausnehmend angenehmen "Bitterschwänzchen".

Der GV "Weintalried" hat sich seit dem letzten mal sehr schön weiterentwickelt. Das honigartige ist nun den hefigen Bestandteilen des Aromas gewichen, das dürfte die signifikanteste Änderung sein. Bemerkenswert ist die geschmeidige Struktur, die schön zwischen Cremigkeit und Frische, Frucht und Gerbstoff-Mineralik vermittelt. Und er hat ein durchaus eigenes Geschmacksprofil, was ihn deutlich von den "Kollegen" abhebt.

Verkostung vom 09.07.2016:

Recht intensives und dunkles Goldgelb im Glas. In der Nase sehr dunkelgelb, entsprechende Aprikosen und Pfirsiche, aber auch kandierte Orangen, Lavendelhonig und die Blüte nochmal ohne Honig. Ein paar Steine kann man zwar riechen, wenn man sich drauf konzentriert, aber die gehen in der dichten Fruchtaromatik fast unter. Geschmacklich setzt sich der intensive fruchtig-blumige Eindruck fort. Man findet noch das ein oder andere Früchtchen mehr, Marulas oder Khaki zum Beispiel. Auch etwas Gewürzstrauß kommt durch. Die Säure verrichtet ihre Arbeit recht gut, ohne dabei weiter aufzufallen. Jedenfalls flutscht der GV trotz des amtlichen Extrakts recht widerstandslos. Auch hier eine schöne, aber sehr dezente mineralische Note. Der Abgang ist honig- und gelbfruchtlastig und zieht sich einige Minuten lang hin.

Extraktreich, dabei dennoch nicht anstrengend, animiert ständig zum erneuten Entdecken der facettenreichen Aromatik. Käme der Wein aus der Wachau, wäre es ein würdiger Smaragd und er wäre wohl auch doppelt so teuer und niemand würde sich beschweren. Großes GV-Kino aus dem Weinviertel!

Wertung 1. Verkostung: Nachkauf 3/3
Trinkreife: trinken oder lagern
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2017/10/06/weinviertler-edelstein/
Link 2: -
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