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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 10.09.26 19:59 |
| Bezeichnung: |
Liatiko – dry – PGI Rethymno |
| Winzer/Produzent: |
Iliana Malíhin |
| Land / Region: |
Griechenland - Kreta |
| Jahrgang: |
2021 |
| Typ: |
Rotwein |
| Rebsorte: |
Liatiko |
| Alkohol (Vol.%): |
14 |
| Verschluss: |
sonstige |
| Weitere Angaben: |
DIAM5-Verschluß, 3500 Flaschen, L.1 20722, PE 010827 /21 |
| Preis: |
29 Euro je 0,75 l (ab Hof) bei Vino Vero, Venedig - 06.09.2026 |
| Bewertung: |
Nachkauf 3 von 3, Gesamt 22 von 25 |
| Preis / Genuss: |
akzeptabel/angemessen |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
09.09.2026 |
| Eingetragen von: |
EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Optisch zeigt sich ein dunkles, höhertransparentes Kirschrot, nasal kommt zuerst die Mineralik in Form von Sandstein, karger, vertrockneter Erde, Zement und auch Ton auf, erst dahinter die stark eingestaubte Frucht in Form von Schlehen und etwas schwarzer Johannisbeere, leichte Etherik von Disteln. Auch am Gaumen liegt der Mineralmix klar vorne, die Frucht zeigt sich zuerst mit einer ordentlichen Ladung Tannine, zwar schön feinkörnig, aber dennoch zupackend und dabei leicht adstringierend, auch etwas Eisenig-Jodiges kommt auf; die Säure ist sehr schön bemessen, geht aber neben der dominierenden Mineralik fast unter. Dann ein ziemlich langer Abgang, der auch noch etwas Talcum obendrauf packt, insbesondere im Finale kann die Säure sich deutlich mehr behaupten.
Ich habe selten einen solch mineralstrotzenden Rotwein im Glas gehabt, der aber dennoch diesbezüglich nicht overdone oder abweisend wirkt, trotz aller Kanten kommt das insgesamt auf seine Weise doch sehr rund daher. Wer mal in der Ecke um Rethymno war und die karge, rauhe Landschaft kennengelernt hat und dann diesen Wein ins Glas bekommt, merkt sofort, daß beides zusammengehört. Ich wüßte jetzt nicht, mit was ich das vergleichen könnte oder sollte, steht einfach selbstbewußt für sich…
Nachtrag nach 24 Stunden mit Luft: nunmehr ist die Fruchtseite bukettmäßig deutlich erstarkt, es zeigt sich vor allem eine Amarena-Kirsche nebst Preiselbeere in eher unsaftiger, aber doch dichter Art, die gestrige Mineralik zeigt sich nur noch im Oberschwingungsbereich. Am Gaumen allerdings ist fast alles wie am Vortag, außer daß sich nun auch kalkige Attribute zur Mineralik gesellen. Der Unterschied zwischen Nase und Gaumen ist recht eklatant und auch überraschend, an der Bepunktelung ändert das von meiner Seite aber nichts… |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2026/09/10/mineral-satt-incl-nachtrag/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Bilder:
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