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  <title>Verkostungsnotizen.net</title>
  <link>http://www.verkostungsnotizen.net</link>
  <description>Wein-Verkostungsnotizen vieler Autoren zum Lesen und Mitmachen</description>
  <language>de-de</language>
  <pubDate>Thu, 05 Nov 2026 11:23:12 +0100</pubDate>
  <lastBuildDate>Thu, 05 Nov 2026 11:23:12 +0100</lastBuildDate>
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  <item>
    <title><![CDATA[Blaufränkisch Eisenberg DAC 2022, Groszer Wein, Eisenberg, Österreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86202</link>    
    <pubDate>Wed, 04 Nov 2026 21:26:49 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Dunkles, nahezu blickdichtes Rot, würzige Nase, animalische Noten, etwas Pfeffer und Lorbeer, herbe dunkle Beeren, am Gaumen komplett trocken, kräftige, aber nicht zu grobkörnige Tannine, mineralisch-salzige Untertöne, mittlerer Körper, gute Substanz, ziemlich kantiger Charakter, kein Schmeichler, fast schon etwas struppig, könnte mit weiterer Reife eventuell noch zulegen, 88 Punkte

03.08.2026

Nach einem Tag in der noch halbvollen Flasche kommt neben den anderen Komponenten eine schöne Kirschfrucht zum Vorschein, jetzt nicht mehr so kantig, sondern bei aller Charakterstärke klar zugänglicher

04.11.2026

Nach etwas Belüftung weitgehende Bestätigung der Notiz vom 03.08.2026, feinfruchtig, Kirschen, Blaubeeren, Gewürze, relativ feinkörnige Gerbstoffe, harmonische Säure, komplex, in sich stimmig, aber keineswegs weichgespült<br><br>90<br><br>Verkostet am 02.08.2026 von Bernd Schulz]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Sekt Blanc de Blancs Brut , Gut Hermannsberg, Nahe, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86613</link>    
    <pubDate>Wed, 04 Nov 2026 21:10:36 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[fließt mit voluminösem Schaum ins Glas, dann im Glas mit feiner Perlage;

blasses Goldgelb bis Platin;

ziemlich verhaltenes Bouquet, ein Hauch feine Blütenaromen; 

im Antrunk etwas ereignislos, aromatisch zwar auf der feinfruchtigen Seite - aber auch hier wieder sehr verhalten und diskret, sicherlich ausgewogen und balanciert - aber dann auch wieder etwas zurückgezogen und mit wenig Ausdruck, in der Mitte fehlt mir hier etwas an Druck und Substanz - so wirkt der Sekt dann etwas geister- bzw. schemenhaft, sanfter Ausklang.

Das ist handwerklich sicherlich o.k. - bleibt für mich angesichts des Preise aber hinter den Erwartungen zurück. Spannung geht anders. Ein Sekt der keinem etwas zumuten will. So wird er sicherlich sein Publikum finden.<br><br>87<br><br>Verkostet am 04.11.2026 von la-vita]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Maximin Grünhäuser Abtsberg Riesling Beerenauslese 1976, von Schubert, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86611</link>    
    <pubDate>Wed, 04 Nov 2026 15:51:25 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Relativ dunkel, so ein bisschen braungoldorange. Sehr würzig, eher so etwas Rübenkraut, Kandis, bisschen grob gestrickt obwohl er mit Luft besser wird und die Säure besser integriert. Auf der Zunge wie eine dicke Auslese, schon spannend aber eher aus wissenschaftlichem Interesse. Zeigt, dass Grünhaus eigentlich nicht besser als bei den Nummern-Auslesen. Perfekte Flasche mit Füllstand direkt unter der Kapsel. <br><br>92<br><br>Verkostet am 04.11.2026 von marc_o_brunn]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Eitelsbacher Karthäuserhofberg Kronenberg Auslese 1959, Karthäuserhof, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86610</link>    
    <pubDate>Wed, 04 Nov 2026 15:38:42 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Nach dem K-Hofberg und dem 49er Prüm gab es folgerichtig einen 59er Karthäuserhof. Wie gut das passt, liest man wieder in „Die Könige des Rieslings“: Als 1959 eine Begrenzung des Reszuckergehalts auf 30 g/L diskutiert wurde, konnte anhand der 1921er Karthäuserhof feinsten Auslesen bewiesen werden, dass die sich nur anhand des RZ so gut gehalten haben. Die restlichen, durchgegorenen 80 Fuder waren deutlich schlechter gereift. 
So hat dieser taufrische 1959er auch deutlich Restzucker UND wirkt phantastisch gereift. Könnte auch eine glasklare Spätlese aus den 90ern sein. Charakteristische Kräuter und Kamille-Note, elegant und die Säure ist perfekt integriert. Großer Wein und eine schöne Klammer in diesem flight. 
<br><br>Verkostet am 04.11.2026 von marc_o_brunn]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Zeltinger Sonnuhr feinste Auslese 1949, Joh. Jos. Prüm, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86609</link>    
    <pubDate>Wed, 04 Nov 2026 15:32:45 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Und wenn man schon eine 1921er Auslese im Glas hat (wurde nach K-Hofberg Burgberg feinste 23 getrunken), ist der nächste Schritt - eine 1949er Auslese - ziemlich naheliegend. Als ich da zuerst die Flasche mit gut - 5 cm gesehen habe, wurde ich etwas nervös, aber im Glas strahlt der Wein sauber und klar wie ein Top wein aus den 70ern. Kaum vorstellbar, dass das hier praktisch die zweitbeste feinste Auslese war, die besten Auslesen wurden als Wehlener-Zeltinger Sonnenuhr abgefüllt (alle Fans des neuen EU-basierten Bezeichnungsrechts jetzt bitte mal weghören). Dieses Schmuckstück war dann noch ein Werk des mythischen Sebastian Erz Prüm, und Zeltinger Sonnuhr [sic!] liest man jetzt auch nicht alle Tage.
Long story short: Ein Gigant! Selbst mit diesem miesen Füllstand noch Taufrisch, Zitronenmelisse, Agrumen, auf der Zunge längstens und mit einem sozusagen transzendierten Prüm-Stinker versehen. Das war die Art Wein auf denen praktisch die Prüm-Kirche erbaut wurde. Also jetzt nicht die in Wehlen, aber ihr wisst schon…
Sehr frische, ziselierte Säure, viel mehr Restsüße als der 21er…wir konnten unser Glück nicht fassen.
<br><br>100<br><br>Verkostet am 04.11.2026 von marc_o_brunn]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Eitelsbacher Karthäuserhofberg Burgberg feinste Auslese Fuder Nr. 23 1921, Karthäuserhof, Mosel, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86608</link>    
    <pubDate>Wed, 04 Nov 2026 15:24:28 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Obwohl die Versteigerung des Großen Rings für den Jahrgang 2025 erst im Mai 27 stattfinden wird, ließ sich das Team „Herrenabend“ aka „Versteigerungsveteranen“ nicht davon abhalten, den Versteigerungsabend trotzdem in Trier abzubrennen. 
Traditionell ist das ja schon ein „Best of the Best“-Abend, an dem nicht nur ins allerhöchste Regal gegriffen wird, sondern zur Not auch noch über dem höchsten Regal, ein noch höheres in die Kellerwand gedübelt wird.
So auch bei diesem Wein. Der Jahrgang 1921 hat viele herausragende Weine hervorgebracht, aber die „Feinsten Auslesen“ des Karthäuserhofbergs belegen bei jedem, der mal Sauerwald/Wenzel „Die Könige des Rieslings“ gelesen hat, einen besonderen Platz im Herzen des Riesling-Fanatikers.
Dementsprechend nervös war ich beim Entkorken dieser feinsten Auslese Burgberg Fuder 23. Füllstand war ca -4 cm was für das Alter noch gut war,die Farbe war schon in der Flasche noch erstaunlich hell. Tipptopp voraussetzungen. Wahrscheinlich wurde die Flasche mal in den 60ern neu verkorkt. 
Strahlend orangegold („Wie ein Morgenrötesaphir“) stand der Wein dann im Glas und vom Start weg sang der Wein in den schönsten Tönen, ganz wenig Flaschenmuff ging nach ein paar Momenten weg, man hat Orangeat, Wiesenblumen und diese ganz spezifische Ruweraner Kräutrigkeit und was in der Literatur gerne als „Hasel-Mark“ so eine ganz leichte vegetabile Jungholz-Note. Haben wir dann erst mal in eine kleine Karaffe gegossen und der Wein hat über eine Stunde konstant zugelegt. 
Auf der Zunge war der Wein zwar nicht ganz so dattelig süß wie der auf dem letzten Swag getrunkene 21er Kronenberg Fd 4 (auch feinste) aber er wirkte wesentlich frischer, sehr lebendige Säurestruktur, tief, und mit einem irrsinnigen Nachhall ist das eine Flasche gewesen, die dem legendären Ruf dieses Weins 100 % gerecht wurde. Sauerwald Wenzel schreiben übrigens, dass die 4 Fuder feinste Auslese (wahrscheinlich 2 mal Burgberg (1x Fuder 4, 1 mal keine Fuderangabe), 1x Kronenberg 1 x ?) zwischen 35 g/L und 75 g/L RZ hatten. Heute gibt es Spätlesen, die mehr RZ haben. <br><br>100<br><br>Verkostet am 04.11.2026 von marc_o_brunn]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Meursault-Charmes Premier Cru Les Charmes Dessus 2016, Domaine Michel Bouzereau et Fils; Meursault, Burgund - Cote de Beaune, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86606</link>    
    <pubDate>Tue, 03 Nov 2026 21:26:51 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Quitte, Birne, Butterschmalz, Nusskuchen, sehr reif, dicht und wuchtig, interessanterweise findet sich der Wein über die Zeit, wird etwas fokussierter, parfümierter, gutes Holz, aber immer noch viel davon, schöne Aromen, aber für einen Weißwein eine Wuchtbrumme, in der Blindverkostung lagen die Meinungen eher bei Grauburgunder oder reifem Grünem Veltliner…<br><br>91<br><br>Verkostet am 31.10.2026 von heres66]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Maximal Sauvignon Blanc 2022, Weingut Max Geitlinger; Egerten, Baden, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=82744</link>    
    <pubDate>Tue, 03 Nov 2026 21:16:19 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Runder, sehr süffiger, wohl nicht ganz durchgegorener Sauvignon Blanc, dicht und etwas rauchig im Mund, etwas herbe typische Noten, aber auch plüschige Genlbfrucht, gut und verlockend, zu Zander, Spitzkohl und Apfel

Damals im Restaurant noch in der unetikettierten Flasche, jetzt in einer Blindverkostung erneut am 31.10.2026:
Von schönem Holz unterlegte Birne und Orange, Kardamom, ein Hauch Nüsse, rund, einladend, umarmend, in der Runde denken wir an einen schönen Chardonay, aber Überraschung: Sauvignon Blanc, ohne was typisches, aber wunderschön 93<br><br>90<br><br>Verkostet am 07.02.2025 von heres66]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[„N...“ (sans sulfite) Ventoux rouge 2025, Domaine Fondreche, Côtes du Ventoux, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86605</link>    
    <pubDate>Tue, 03 Nov 2026 20:46:43 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Dunkles, dichtes Rot, intensive, ziemlich animalische Nase, Rinderbraten, herbe dunkle Beeren, Kräuter, komplett trockener Charakter, prägnante, etwas grobkörnige Tannine, mittlerer Körper, rustikaler, völlig ungeschminkter Charakter, authentischer Landwein, nicht mehr, nicht weniger, schöner Begleiter von kräftigen Fleischgerichten, als Solist dagegen ziemlich anstrengend (87 Punkte)

03.11.2026

19 Sunden später aus der noch zu zwei Dritteln gefüllten Flasche deutlich zugänglicher, neben den Bratennoten, den dunklen Beeren und den Kräutern auch Pfeffer und interessanterweise etwas Orange, nicht mehr ganz so ruppige Tannine, immer noch kein Ausbund an Eleganz, aber jetzt auch solo mit genug Vergnügen zu trinken<br><br>89<br><br>Verkostet am 03.11.2026 von Bernd Schulz]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Pinot Meunier - Da Funk - [trocken] - Landwein der Mosel 2020, Tiny Winery - Sven Zerwas, Mosel, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=80796</link>    
    <pubDate>Tue, 03 Nov 2026 20:08:32 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://ec1962.files.wordpress.com/2024/05/20240502_174348.jpg" alt="" /><br />Verkostung vom 02.05.2024:

Im Glas ein dunkles Kirschrot mit mittlerer Transparenz, geruchlich zeigen sich recht klare Kirschen, die aber dennoch von einigem an Würze in Form von Tabak, Lakritz und Steinpilzen begleitet werden, mit Luft minimal auch etwas Pflaume. Geschmacklich dann auch diese recht klare Frucht auf der einen Seite und die Würze auf der anderen Seite ohne daß man hier von Isolation sprechen könnte, die Komponenten bilden halt keinen gemeinsamen Schmelz, sondern sorgen als Gegenparts für eine schöne Spannung; dazu eine agile und dennoch elegant wirkende Säure, was wohl durch die Kreidebasis mit geringen Schieferbeimengungen begründet ist. Der ziemlich lange Nachhall zeigt sich fruchtseits von der saftigsten Seite, wobei hier auch ein paar zuckerfreie, aber dennoch leicht extraktsüße Preiselbeeren mitspielen, die Würze ist etwas zum Lakritzig-Karamelligen verschoben, im Finale dann ein kleines, leicht angesäuertes Schokokaramell.

Das ist einerseits schon als Pinot deutscher Machart erkennbar (auch wenn's natürlich Meunier ist), andererseits wird das für mich "typisch Deutsche" solcher Burgundersorten wie sehr primär bis kitschig wirkender Fruchtextrakt sowie prominente Extraktsüße gut genug vermieden. Andererseits ist die Würze in keinster Weise "burgundisch anbiedernd", diese wirkt zwar leicht rustikal, aber überhaupt nicht ruppig und ist völlig waldfrei, die Schaffung einer gewissen Eleganz obliegt ganz der kreidigen Basis. Das macht diesen PM erfreulich anders, er ist aber nicht freakig oder "funky", ein klein bißchen naturig wirkt er aber schon, das aber wiederum ohne jeden Verdacht auf einen der klassischen Weinfehler, die diesem Genre gerne angedichtet werden (und manchmal natürlich auch zutreffen, wie in der Klassik auch). Für zwölf Euronen erstaunlich viel Wein, dem 15 Gräder übrigens besser stehen als 18...

Wertung vom 02.05.2024: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 20 von 25

-------

Verkostung vom 03.11.2026:

Im Glas ein mittleres Kirschrot mit ebenso mittlerer Transparenz, es riecht unplakativ saftig nach leicht holzwürzigen Kirschen und roten Johannisbeeren, ganz im Hintergrund was Agrumiges. Geschmacklich outet sich die Agrumik als feine Limettenkante und sorgt mit der schön austarierten Säure für erheblichen Trinkfluß, die Frucht wirkt hier deutlich sekundärer als nasal angekündigt, steinseitig fühlt’s sich für mich kühl-kalkig an, eher im Oberschwingungsbereich auch dunkle Steinnoten, jedoch nicht unbedingt Schiefer. Der folgende Abgang währt sehr lange und ist der burgundischte Teil des Genusses, wobei ich die Gesamtstilistik nicht dorthin verorten würde, aber die nachhallexclusiven Wald- und Pilznoten schielen schon leicht in diese Richtung.

Mittlerweile haben sich ein paar burgundische Fetzen eingeschlichen, was dem im Grunde -im besten Sinne- rustikalen Meunier aka Schwarzriesling äußerst gut steht, Anspruch und Unkompliziertheit stehen hier wie selbstverständlich beieinander. Sehr schade, daß es das nicht mehr gibt. Bzw. frage ich mich, was aus den Weingärten geworden ist, ob, wie und durch wen, denn Pinot Meunier von der Mosel ist ja doch was äußerst Seltenes.<br><br>Verkostet am 03.11.2026 von EThC]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Bourgogne Côte d'Or Blanc 2023, Domaine Bachelet-Monnot, Burgund - Cote de Beaune, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86604</link>    
    <pubDate>Tue, 03 Nov 2026 00:16:22 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Feine Säure, sortentypische Noten, feines Holz, das hie sehr prägnant ist, was mir aber gut gefällt. 91<br><br>91<br><br>Verkostet am 02.11.2026 von mixalhs]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Cotes du Rhone 2023, Auguste Clape, Rhône, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86603</link>    
    <pubDate>Tue, 03 Nov 2026 00:04:03 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[So einen CdR hatte ich noch nie im Glas - sowohl, was den Preis betrifft, aber auch die Qualität. Das hat dunkle rote Frucht, erdige Noten, auch Teeriges, es ist komplex, fordernd, macht unglaublich viel Spaß, und kann jetzt bereits getrunken werden - anders als der große Cornas desselben Jahrgangs, der bestenfalls ganz zart andeutet, was de in 15+ Jahren einmal zeigen wird. 92/93<br><br>92<br><br>Verkostet am 02.11.2026 von mixalhs]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Sauternes "Cru Barréjats" 2011, Cru Barréjats-Daret, Bordeaux - Sauternes, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86602</link>    
    <pubDate>Mon, 02 Nov 2026 23:54:36 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Im Vergleich zum sehr gelungenen 2012er ist die Säure schwächer, und das macht den Wein für mich uninteressanter.<br><br>Verkostet am 02.11.2026 von mixalhs]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Sauternes "Cru Barréjats" 2012, Cru Barréjats-Daret, Bordeaux - Sauternes, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86601</link>    
    <pubDate>Mon, 02 Nov 2026 23:52:23 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Schönes Süße-Säure-Spiel. leichte Botrytis, aber eher verhalten, sehr feine Säure. Noch zu jung. 91+<br><br>Verkostet am 02.11.2026 von mixalhs]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Sauternes "Cru Barréjats" 1998, Cru Barréjats-Daret, Bordeaux - Sauternes, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=82333</link>    
    <pubDate>Mon, 02 Nov 2026 23:42:15 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[28.11.2024. Großer Wein, tolles Süße-Säure-Spiel, kandierte Orangen, geschmorte Aprikosen, begleitet von einer fulminanten Säure, die die Süße im Zaum hält. Das ist einfach toll. 95/96

2.11.2026. Wirklich großartig, für eine Sauternes hat dieser Wein eine tolle Säure und auch sonst alles, was man so braucht. 94/95<br><br>95<br><br>Verkostet am 28.11.2024 von mixalhs]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Montlouis-sur-Loire Les Choisilles 2022, Francois Chidaine, Loire, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86600</link>    
    <pubDate>Mon, 02 Nov 2026 23:38:23 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Helles Goldgelb, Apfelnoten, steinige Noten, markante, aber feine Säure, ganz verhalten auch gut eingebundenes Holz, burgundisch. 92<br><br>Verkostet am 02.11.2026 von mixalhs]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Niedermenniger Sonnenberg Spätlese Alte Reben 2020, Stefan Müller, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=73739</link>    
    <pubDate>Mon, 02 Nov 2026 23:34:42 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[16.09.2021. Feine Rieslingfrucht, frische, nicht ganz reife Ananas, etwas Limette, leichte Phenolik, knackige, aber nicht spitze Säure (trotz fast 10 g/l), tolles-Süße-Säure-Spiel. Macht großen Spaß, aber ich bin gespannt, wie sich dieser Wein über die kommenden 10 bis 15 Jahre entwickelt. 91+

2.11.2026.  Allzu viel hat sich da nicht getan. Ich finde, dass Restsüße und Säure 
ein wenig nebeneinander stehen. Die Säure ist knackig, und da ist auch eine feine Phenolik, bei der Zitronenschale mitspielt. Mit Luftkontakt (Schwenken im großen Glas) wird das allerdings immer besser, aber ich habe den Eindruck, dass dieser Wein bei weitem noch nicht das zeigt, was er eigentlich kann. 90+<br><br>90<br><br>Verkostet am 16.09.2021 von mixalhs]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Niedermenniger Sonnenberg Alte Reben feinherb 2020, Stefan Müller, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=73895</link>    
    <pubDate>Mon, 02 Nov 2026 23:31:42 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[5.10.2021. Die Daten (wurzelecht, Pflanzjahr 1923) sind beeindruckend, und der Wein ist auch sehr schön, aber ich muss gestehen, dass mich die restsüße Spätlese aus der gleichen Lage des Weinguts, die ich vor drei Wochen im Glas hatte, deutlich mehr geflasht hat. Die Nase ist sehr verhalten, am ehesten etwas grüner Apfel, am Gaumen eine feine, aber noch nicht richtig eingebundene Restsüße (Noten von Traubenzucker), Aromen von Zitronenschale und Grapefruit, eine Spur Phenolik, knackige Säure. Ich vermute, dass das in ein paar Jahren richtig gut sein wird. Das Potenzial ist deutlich. vorhanden. Aktuell fügt sich alles aber noch nicht so richtig zusammen. Noch mindestens vier Jahre warten (zehn wären besser).  87 ++

<br><br>87<br><br>Verkostet am 05.10.2021 von mixalhs]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Riesling - "vom Löss" - [trocken] - Pfälzer Landwein 2021, Seckinger, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=76989</link>    
    <pubDate>Mon, 02 Nov 2026 22:03:02 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://ec1962.files.wordpress.com/2022/12/20221203_152157.jpg" alt="" /><br />Verkostung vom 01.12.2022:

Farblich ein etwas dunkleres Goldgelb, riecht recht apfelweinig mit deutlichen Bratapfelanklängen, dabei aber nicht mostig, dann noch ein paar kräuterige Beigaben aus der Beifußecke. Am Gaumen dann trotz der gerade mal 11,5 Volt ultratrocken wirkend, ziemlich kühl-herb-karge Mineralik aus dem Zementbereich, hier kaum Frucht, sogar der Backapfel zeigt sich eher verschämt, dafür ein bißchen trockenes Karamell sowie Salze aus der Magnesiumschublade (Magnesiumoxid blitzt als uralte Assoziation auf, ich muß direkt mal schauen, ob ich noch was davon zur Bestätigung habe…), die Säure ist sehr klar und straff, dabei relativ neutral, fast klinisch. Auch der ordentlich lange Abgang setzt in erster Linie auf die o.a. kühl-kantige Mineralik, das was an Apfel hier übriggeblieben ist, wirkt deutlich grüner als am Gaumen.

Das wäre ein super Pirat in einer blinden Weinrunde mit knalltrockenen Apfelweinen; als Riesling kann man das wohl niemand ernsthaft verkaufen und die aktuelle Jahreszeit paßt auch nicht wirklich dafür. Ich find's aber dennoch recht animierend, würde jedoch -wenn ich dezidiert eine solche Weinstilistik haben wollte- eher bei z.B. den uckermärkischen -richtigen- Apfelweinen zuschlagen, auch wenn die geringfügig teurer sind. Trotzdem finde ich es spannend, wie nahe Trauben und Äpfel im Einzelfall beieinander liegen können; paßte übrigens schön zu Medjool-Datteln, quasi als krasser Gegensatz. In die Naturweinecke stecke ich diesen Wein übrigens nicht, die richtigen "pure"-Naturinger der Seckingers sind da schon ein gänzlich anderes Kaliber...

Wertung am ersten Tag: Nachkauf 1 von 3, Gesamt 18 von 25

Nachtrag nach 48 Stunden mit Luft: nasal bewegen wir uns klar weg von der vorgestrigen Apfelweinstilistik und sind jetzt bei einem etwas erwachsenerem Riesling mit leichten Naphtalinnoten sowie einigen Orangenzesten in dezent anfermentierter sowie getrockneter Form angelangt. Schmeckt dann auch bei weitem nicht mehr so apfelig, sondern schaut heute recht deutlich in die Naturrichtung mit -in der Reihenfolge ihres Auftretens- Yuzu, Tamarinde und sehr grünem Apfel sowie Verjus, die kühl-kantige Mineralik hält tapfer die Stellung. Beim sehr langen Abgang dann auch was leicht Jodiges, aber vor allem zeigt die Killer-Säure dann klar, wo der Säure-Hammer hängt, spätestens hier ist das definitiv nichts mehr für Weicheier...

Ein krasses Teil ist das jetzt, liebt man oder haßt man, ich gehöre natürlich zu ersterer Gruppe, kann letztere aber auch verstehen...

Wertung am dritten Tag: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 20 von 25

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Verkostung vom 02.11.2026:

Visuell ein etwas dunkleres Messing, fürs Näschen gibt’s einen frisch-reifen Mix aus leicht angewachsten, gehaucht schmieröligen, fermentierten Agrumen von Orange bis Minneloa, eher in der dritten Reihe noch ein kleiner Backapfel. Am Gaumen trotz der leichten Gerbstoffigkeit sehr frisch-samtig anmutend, die recht stramme und auch leicht grüne Säure wird durch Gerbstoffe und den an sich zurückhaltenden Extrakt sehr schön gepuffert, ein feiner Mix aus Spinat und Kerbel ergänzt die Frucht, bodenseitig wirkt’s gebirgsbachig mit vielleicht etwas Magnesium. Dann ein sehr langer, ultrafrischer Nachhall, der wieder das leicht Wachsig-Petrolige thematisiert, ohne es in den Vordergrund zu stellen.

Das ist mittlerweile vor allem in der Nase nun ganz klar Riesling, die Apfelweinanmutung der Erstbegegnung ist zwar nasal noch minimal da, jedoch nicht mehr prägend. Im Gegensatz zu dem vor ein paar Tagen probierten Naturriesling von Julien Renard aus dem gleichen Jahrgang ist dies hier zwar auch fordernd, jedoch in keinster Weise abweisend, so jedenfalls mein Eindruck. Gefällt mir gerade sehr gut, konnte sogar mein Abendfischchen sehr schön und souverän begleiten, also kein reiner Terrassinger, dafür ist’s mittlerweile eh zu kalt. Und für gerade mal achtfuffzich ist das schlicht großartig, wenn man denn kühl-kompromißlose Rieslinge in supertrocken mag, muß ich glatt nachkaufmäßig hochstufen…<br><br>Verkostet am 02.11.2026 von EThC]]></description>
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    <title><![CDATA[Untertürkheimer Gips Weissburgunder trocken VDP.Erste Lage 2022, Weingut Aldinger; Fellbach, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86599</link>    
    <pubDate>Mon, 02 Nov 2026 21:36:28 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Helle Frucht, Seifenparfüm, reduktive, fast metallische Noten im ersten Schluck, sehr klar, Brauch lange, bis er sich etwas öffnet und über Kräuteraromen doch eine dichte Struktur offenbar wird, mir ist unklar, ob hier überhaupt nennbar Holz im Spiel ist, schöne Laäne, das ist eigen, aber gut
Blindverkostung<br><br>90<br><br>Verkostet am 31.10.2026 von heres66]]></description>
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