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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 12.09.26 20:26 |
| Bezeichnung: |
Grüner Veltliner Smaragd Honigvogl |
| Winzer/Produzent: |
Franz Hirtzberger |
| Land / Region: |
Österreich - Wachau |
| Lage: |
Singerriedel (Spitz - Niederösterreich) (in weinlagen.info) |
| Jahrgang: |
2007 |
| Typ: |
Weißwein |
| Rebsorte: |
Grüner Veltliner |
| Alkohol (Vol.%): |
14,5 |
| Verschluss: |
Naturkork |
| Weitere Angaben: |
Gelesen am 13., 14., und 21. November 2007 |
| Preis: |
150 Euro je 1,5 l (im Handel) |
| Bewertung: |
(93/100 Punkte) |
| Preis / Genuss: |
keine Angabe |
| Autor/Verkoster: |
Noway |
| Verkostungsdatum: |
29.08.2026 |
| Eingetragen von: |
Noway
... geändert von Noway
... [Rückfrage zur VKN an Noway] |
| VKN im Detail: |
Wie bei vielen österreichischen Smaragden aus dieser Zeit, etwa Knoll, F. X. Pichler oder Alzinger, war auch auf dieser Flasche stolz zu lesen, dass der Wein am 13., 14. und 21. November 2007 gelesen wurde. Das Ganze dann in geschmeidige 14,5 % Alkohol verpackt.
Genauso schmeckt das dann auch, was ein Grund dafür war, dass ich den österreichischen Weinen zu dieser Zeit den Rücken kehrte. Klar sind das tolle Verkostungsweine, viel mehr als ein Glas kann man davon allerdings nicht trinken. Hier wurde auf maximalen Extrakt gesetzt, zusätzlich unterstützt von ordentlicher Botrytis. Am Ende schmeckte das dann wie eine trockene Beerenauslese. Rebsorte, Lage oder sonstige Typizitäten traten vollständig in den Hintergrund. Umso glücklicher war ich, als ich mit den 2013er Weinen feststellte, dass bei vielen Weingütern ein bemerkenswerter Stilwechsel stattgefunden hatte.
Mit tiefem Goldgelb und leicht ölig im Glas. Schon in der Nase Rokokokirche (Wieskirche in Steingaden), Waldhonig, viel Botrytis, Vanille, reife tropische Frucht und eine gewisse alkoholische Schärfe. Das setzt sich im Mund nahtlos fort. Der extreme Extrakt ölt einem sofort den Mund vollständig aus. Dann setzen die süßen gelben Früchte ein und treffen auf Marzipan, Honig und kräutrige Noten. Die durchaus vorhandene Säure kämpft ein wenig dagegen an. Sehr langer Abgang, der auf exotischer Frucht, einer leichten Bitternote und einem feinen „Pfefferl“ endet.
Für diese Typizität am Ende doch perfekt umgesetzt, weshalb ich dennoch 93 Punkte vergebe. |
| Trinkreife: |
jetzt trinken |
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