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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 27.08.26 21:30 |
| Bezeichnung: |
Blaufränkisch - Astral - trocken - Landwein Weinland |
| Winzer/Produzent: |
Andreas Gsellmann |
| Land / Region: |
Österreich - Leithaberg |
| Jahrgang: |
2021 |
| Typ: |
Rotwein |
| Rebsorte: |
Blaufränkisch |
| Alkohol (Vol.%): |
13 |
| Verschluss: |
sonstige |
| Weitere Angaben: |
Spontanvergärung im 500lt Holzfass. kühlere Gärtemperatur bei 25-27°C. Lagerung auf der Vollhefe für 5 Monate. Danach Abzug in 1000lt Amphore. Unfiltriert abgefüllt. Restzucker: 1,0 g/l Säure: 5,0 g/l, DIAM 5- Verschluß,
LBFASTRAL21/23 |
| Preis: |
19 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Vinus - 07.12.2024 |
| Bewertung: |
Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25 |
| Preis / Genuss: |
gut |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
27.08.2026 |
| Eingetragen von: |
EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Ein miniminimalst getrübtes Violettrot im Glas, geruchlich zeigen sich herbe, talcumgepuderte Sauerkirschen nebst etwas schwarzer Johannisbeere, schon hier sehr saftig wirkend, jedoch auf höchst ernsthafte Weise; im Hintergrund wirkt ein äußerst effektiv wirkendes Großholz. Geschmacklich wird die Kirsch-Johannisbeerfrucht ebenfalls wunderbar durch Talcum mit deutlicher Gesteinsmehlbeigabe kühlerer Natur auf der ernsthaften Seite gehalten, dann eine deutliche, sehr feinkörnige Tanninstruktur, die ganz leicht adstringierend wirkt, die Säure könnte man fast harsch nennen, kommt aber dennoch im Maßanzug daher, mit ihr einige agrumale, etherische Fetzen von der eher grünlichen Seite. Dann ein ziemlich langer, knackiger, hochfrischer, dabei aber schön komplexer, kühlfruchtiger Nachhall, im Finale mal wieder dieses wunderbare, gleichzeitig wärmende und kühlende Gefühl.
Mich würde mal interessieren, warum dieser BF ein Landwein ist. Erst dachte ich, daß Andreas Gsellmann mittlerweile auch zu den Winzern gehört, die konsequenterweise gar nichts mehr zur Qw-Prüfung anstellen, gibt’s aber bislang auch noch. Denn das ist Blaufränkisch in wirklich wunderbarer, frisch-kecker Struktur, mit recht klarer wie eindringlicher Aromenstruktur, dabei aber über Etherik, Gerbstoffe / Phenolik mit ordentlich Struktur gesegnet, nix ist zuviel, nix ist zuwenig. Nur schmeicheln und / oder sättigen kann dieser Wein nicht, wer darauf aus ist, muß sich woanders umsehen. Fand ich übrigens auch zur Pizza großartig! |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2026/08/27/blaufraenkisch-in-reinkultur-deshalb-landwein/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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