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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 04.08.26 20:19 |
| Bezeichnung: |
Riesling - «Westhofen» -M-[orstein] - trocken - Qw |
| Winzer/Produzent: |
Seehof |
| Land / Region: |
Deutschland - Rheinhessen |
| Lage: |
Morstein (Westhofen - Rheinhessen) (in weinlagen.info) |
| Jahrgang: |
2021 |
| Typ: |
Weißwein |
| Rebsorte: |
Riesling |
| Alkohol (Vol.%): |
13 |
| Verschluss: |
Schraubverschluss |
| Weitere Angaben: |
AP 4 327 058 23 22 |
| Preis: |
14,7 Euro je 0,75 l (ab Hof) - 27.09.2022 |
| Bewertung: |
Nachkauf 3 von 3, Gesamt 22 von 25 |
| Preis / Genuss: |
grandios |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
04.08.2026 |
| Eingetragen von: |
EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Das Glas emittiert leuchtendes, helleres Goldgelb, nasenmäßig gibt’s frisch-reif (sic!) wie intensiv Zitrone, Pampelmuse, Karambole und etwas Mirabelle, das Ganze fern des Primären, von Sekundärfrucht würde ich aber auch nicht sprechen wollen, leichter Anflug von weißem Pfeffer sowie minimale Großholz- und oder Hefeanmutung, wo auch immer das herkommen mag. Am Gaumen wird die hier sowohl dichtere als auch noch frischere Frucht (Doppel-sic!) von einem Hauch Salzkaramell gestützt, was die Spannung nochmals fördert, die potente Säure ist reif und jugendlich zugleich (sic^3), bodenseitig hauptsächlich kalkig wirkend, etwas tänzelnde Scholle ist aber auch dabei. Dann ein intensiver, aber nie belastender Mehrminüter, der vor allem mit Kalisalz und etwas Weißpfeffer für ungemeinen Speichelfluß sorgt.
In den Tiefen des Zwischennetzes habe ich zu dem Wein auch eine Beschreibung gefunden, die Parallelen zum „von der Fels“ vom Nachbarn Keller aufzeigt. Ich habe diesen Konkurrenten bisher nur zweimal probieren können, aber qualitative Ähnlichkeiten sehe ich da überhaupt nicht! Wobei ich fairerweise dazu schreiben muß, daß ich den „vdF“ beide male nur in sehr jung –2025 in ausführlicher und 2022 (?) bei einem Händler- probieren konnte, Allerdings hatte ich bei diesen Jungweinverkostungen nicht den Eindruck, daß sich diese Jahrgänge des „vdF“ mal in Sphären entwickeln könnten, in denen sich der „M“ -allerdings nunmehr in seinem fünften Jahr- ganz selbstverständlich bewegt; schon eine zehntel Sekunde nach dem Reinriechen war da klar: „3er“! Sowie ein phänotypischer 21er, wie ich ihn mir wünsche! Für gut 15 Euronen jedenfalls ein wunderbarer 33 °C-Sommerabendwein, sowohl zum leichten, mediterranen Essen als auch solo danach, dabei gleichermaßen einfach bzw. unkompliziert wie komplex bzw. anspruchsvoll, großes Kino im Mittelweinbereich! |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2026/08/04/morsteinchen/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Diese Verkostungsnotiz wurde bisher 34 mal abgerufen |
Bilder:
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