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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 22.07.26 19:26 |
| Bezeichnung: |
Chardonnay - [Schützener Ungerberg] - trocken - Österreichischer Wein |
| Winzer/Produzent: |
Die Winzerei - Harald Pairits |
| Land / Region: |
Österreich - Leithaberg |
| Lage: |
Ungerberg (Schützen am Gebirge - Burgenland) (in weinlagen.info) |
| Jahrgang: |
2021 |
| Typ: |
Weißwein |
| Rebsorte: |
Chardonnay |
| Alkohol (Vol.%): |
14,5 |
| Verschluss: |
Schraubverschluss |
| Weitere Angaben: |
Laut Auskunft des Winzers wurde ein Drittel der Trauben in einem alten 56 Liter 1/4-Barrique und zwei Drittel im Edelstahltank ausgebaut. Da die Menge sehr klein war, erfolgte kein Prüfnummern-Ansuchen, deshalb die Einstufung als „Wein“ ohne Lagenangabe auf dem Etikett. Eine Auffälligkeit ist der extrem hohe Extraktwert nebst immerhin 14,5 Umdrehungen, der Restzucker liegt rechnerisch zwischen 2,5 und 3,0 g/l, eine abschließende Analyse liegt aufgrund der Einstufung nicht vor, der Edelstahl-Tank war jedenfalls komplett trocken, das kleine Faß dagegen nicht.
L1/22 |
| Preis: |
7 Euro je 0,75 l (ab Hof) - 06.05.2023 |
| Bewertung: |
Nachkauf 2 von 3, Gesamt 17 von 25 |
| Preis / Genuss: |
akzeptabel/angemessen |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
22.07.2026 |
| Eingetragen von: |
EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Farblich ein recht helles Stroh- bis Zitronengelb, fürs Riechgerät gibt’s ebenso helle Gelbfrucht von Kaktusfeige über Nashi-Birne bis Gala-Melone, ganz dezenter Grünkräuteranflug. Geschmacklich kommt die Hellgelbfrucht tatsächlich mit einem strammen Extrakt samt deutlichem Süßegefühl um die Ecke, das Ganze aber erstaunlich unplakativ und von der Säure auch recht souverän gepuffert, bodenseitig wirkt’s am ehesten irgendwie „dicksandig“. Dann ein recht langer Nachhall, der auch etwas Akazienhonig zur Frucht präsentiert.
Daß der Winzer in erster Linie beim Blaufränkisch zur Hochform aufläuft -zumindest hinsichtlich meiner geschmacklichen Vorlieben-, war schon lange klar, aber in meinem Umfeld kommen die weißen Sachen regelmäßig auch recht gut an, und genau deswegen habe ich diesen Wein auch gekauft. Trinkt sich für mich übrigens deutlich angenehmer weg als zum Beispiel der „echte“ 17er Lagen-Chardonnay aus Purbach, was vorrangig der Säurestruktur geschuldet ist, aber auch der doch recht vielschichtigen und schön differenzierbaren Frucht; dennoch bleibt das ein Wein, den ich eher „für die anderen“ kaufe denn für mich selbst; zum „2er“ reicht’s aber trotzdem und angesichts des Preises von gerade mal 7 Euronen verbietet sich sowieso jedes Gemeckere… |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2026/07/22/erwarten-kann-man-bei-einem-7-euronen-chardo-nichts-aber-manchmal-bekommt-man-doch-einiges-dafuer/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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