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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 11.07.26 16:07 |
| Bezeichnung: |
Spätburgunder - Hohen-Sülzen Kirchenstück - Réserve - brut nature - VDP.Sekt Prestige - Deutscher Sekt b.A. |
| Winzer/Produzent: |
Raumland |
| Land / Region: |
Deutschland - Rheinhessen |
| Jahrgang: |
2017 |
| Typ: |
Schaumwein |
| Rebsorte: |
Spätburgunder (Pinot noir) |
| Alkohol (Vol.%): |
12,5 |
| Verschluss: |
Naturkork |
| Weitere Angaben: |
Die Grundweine wurden zu 42 % im Barrique und zu 58 % im Edelstahl ausgebaut, die Tirage erfolgte im Juni 2018, dann über 90 Monate Hefelager, das Dégorgement fand im März 2026 statt; 7,4 g/l Säure,
AP 4 275 150 00012 026 |
| Preis: |
41,33 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Weinfurore - 12.06.2026 |
| Bewertung: |
Nachkauf 3 von 3, Gesamt 22 von 25 |
| Preis / Genuss: |
akzeptabel/angemessen |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
08.07.2026 |
| Eingetragen von: |
EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Ein helles Rotguß zeigt sich im Glas, sehr feiner wie ausdauernder Blubber; es riecht dezent, aber doch prägend rotfruchtig nach roten Bergäpfeln, roten Johannisbeeren und ein paar zuckerbefreiten Preiselbeeren, das Ganze wird von einem feinen Hefeknödel begleitet. Geschmacklich dann einerseits furzetrocken, andererseits aber mit ordentlich rotfruchtigem Extrakt ausgestattet, der zwar kein vordergründiges Süßegefühl auslöst, aber eine Art „Substanzsüße“ macht den Sekt dann trotz einiger Kanten doch recht geschmeidig im besten Sinne; die Säure ist herb und zurückhaltend bestimmend (sic!), bodenseitig erinnert’s an Kalk mit kühlen Beimengungen. Dann ein sehr frischer, langer Abgang, der im Einklang mit der Säure auch einiges an milder Grapefruit präsentiert, im Finale dann eher eine feine Limette mit animierendem Bitterchern.
Das ist tatsächlich ein richtig schöner, anspruchsvoller, komplexer und vor allem wunderbar ausbalancierter Schäumer, der dennoch die ein oder andere kleine Kante zum Reiben bietet. Die 90 Monate Hefelager, die der Schaum genießen durfte, führen -für mich- erfreulicherweise nicht zu einer Überbetonung der Hefe- / Autolyseseite, es bleibt bei nobler Zurückhaltung und einer Art daraus resultierender Tiefenwirkung. Jedenfalls wirkt das sehr gekonnt und die Tatsache, daß diese Flasche erst vor gut 4 Monaten dégorgiert wurde, hat aus meiner Sicht keinerlei negativen Einfluß auf den Genuß, jedenfalls vermisse ich nichts. |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2026/07/11/weiter-gehts-mit-der-sekterkundung/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Bilder:
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