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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 11.06.26 20:01 |
| Bezeichnung: |
Blaufränkisch - Out of the Dark - trocken - Landwein Weinland |
| Winzer/Produzent: |
Heinrich |
| Land / Region: |
Österreich - Leithaberg |
| Jahrgang: |
2022 |
| Typ: |
Rotwein |
| Rebsorte: |
Blaufränkisch |
| Alkohol (Vol.%): |
13 |
| Verschluss: |
Glasstopfen |
| Weitere Angaben: |
Handverlesen Ende September bis Anfang Oktober, 7 Tage Mazeration 100% ganze Trauben, schonend ohne scheitern abgepresst und fertig vergoren, in der Amphore auf der eigenen Hefe gereift, ungeschwefelt abgefüllt. 6,4 g/l Säure, 3,0 g/ RZ
L0823 |
| Preis: |
18,98 Euro je 0,75 l (ab Hof) - 12.03.2025 |
| Bewertung: |
Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25 |
| Preis / Genuss: |
akzeptabel/angemessen |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
11.06.2026 |
| Eingetragen von: |
EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Farblich ein leicht trübes, dunkleres Erdbeerrot mit mittlerer Transparenz, geruchlich nach etwas Eingroovezeit eine mürb-frische (sic!) Herzkirsche sowie Anklänge von Johannisbeere, das Ganze schon hier in einen leichten Talcum-Schleier gehüllt. Geschmacklich schleppt die leicht mürbe Frucht einiges an samtigen Tanninen mit, die teils auch weißweinigen Charakter haben, die Säure ist potent und dabei trotz hoher Effektivität kein bißchen aufdringlich, sie bringt noch etwas Blutorange und sogar Mandarine ins Spiel, steinseitig neben dem Talcum auch eine Spur Kalisalz. Der mehrminütige Nachhall lebt in erster Linie von der Spannung zwischen der feinkörnigen Mürbfrucht und der hier noch etwas salzigeren Mineralik.
Anfangs war ich etwas enttäuscht, denn der Wein zeigte sich deutlich gamayig im für mich nicht ganz so guten Sinne; wenn das so geblieben wäre, hätte mein Nachkaufzentrum nicht gezuckt. Aber nach gut einer Stunde hat sich die Vergleicherei zu einem juranischen Trousseau hin verschoben, die Begeisterung stieg stetig an, letztlich ein klarer „3er“ für mich. Ganz wunderbare, nicht alltägliche Blaufränkisch-Interpretation, trotz der Trousseau-Assoziation wird die Rebsorte nicht verleugnet. Ansonsten ein Wein, der eindeutig nicht dem Klassik-Genre zuzuordnen ist, ein reiner Naturinger ist’s aber auch nicht, der Wein nimmt einfach aus beiden Welten das Beste mit. Und zur Pizza paßte er auch wunderbar… |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2026/06/11/halbnatuerlicher-blaufraenkisch/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Bilder:
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