Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 08.05.26 20:42

Bezeichnung: Listán blanco - [Fuencaliente] Las Machuqueras - 28°28'58.26"N 17°50'27.20"W - Vino de la Mesa
Winzer/Produzent: Victoria E. Torres Pecis
Land / Region: Spanien - Islas Canarias
Lage: Machuqueras (FuencalienteLa - Canarias) (in weinlagen.info)
Jahrgang: 2019
Typ: Weißwein
Rebsorte: Palomino
Alkohol (Vol.%): 12,5
Verschluss: Naturkork
Weitere Angaben: Diesen Wein gab es über mehrere Jahre gar nicht, die geringen Mengen der 4 enthaltenen Jahrgänge, die in kleinen Kastanienfässern vergären durften, sammelte die Winzerin erstmal und entschied sich in 2022, sie zu cuvéetieren, erst in 2024 wurde das Ganze dann abgefüllt. Der „Machuqueras“ ist eine auf 450-500 Meter Meereshöhe gelegene Parzelle im Süden der Insel. Die Listán blanco-Reben sind zwischen 40-120 Jahre alt und werden nicht bewässert und nur händisch bewirtschaftet. Der Boden besteht aus einer 1 bis 2,5 Meter dicken vulkanischen Ascheschicht. Darunter befinden sich Ton-, Sand- und Schluffböden, die gut für den Wasserhaushalt sind und den Reben ein weitgehend stressfreies Leben in dieser unwirklichen Gegend sichern. Nach kurzem mehrstündigem Maischekontakt wird sanft gepresst und der Most spontan in 600l und 1200l fassenden Kastanienfuderfässern vergoren. Die Jahrgänge reiften zwischen 12 und 36 Monaten auf der Feinhefe. 3.890 Flaschen. L Mach/S/A
Preis: 45 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Wein am Limit - 17.03.2026
Bewertung: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 22 von 25
Preis / Genuss: akzeptabel/angemessen
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 08.05.2026
Eingetragen von: EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Ein leuchtendes Altgold im Glas, nasal gibt’s vom Fleck weg in intensiver Weise verschiedene, kräftigere Trockenhonigse wie Thymian-, Rosmarin- und Distel-, dahinter reife Extremsekundärfrucht mit Aprikose und Physalis, minimalst brandig auf angenehme Art, dazu Basalt und Salz. Am Gaumen wiederholt sich das im Wesentlichen, wobei sich eine leichte Fino-Sherry-Note zeigt, die selbstbewußte, aber nicht vorlaute Säure hält dem Extraktdruck sehr gut stand, Salz und Basalt sind hier deutlicher ausgeprägt. Dann ein Ewigkeitsabgang, der in der an sich reifen Frucht auch ein paar grünere Sprengsel sowie grünen Pfeffer aufblitzen läßt; im Finale neben den genannten mineralischen Aromen auch noch was, das an leicht bemoosten Grünschiefer erinnert.

Puuh, das ist schon ein ordentliches Pfund an Wein! Und läuft aufgrund der durch die Mineralik nebst Säure verursachten Hochspannung ziemlich hemmungslos den Rachen runter. Hat sich zu Gnocchi mit Gorgonzolasauce souverän behauptet und macht auch solo ordentlich Freude!
Trinkreife: trinken oder lagern
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2026/05/08/vier-jahre-in-einer-flasche/
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