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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 26.01.26 10:17 |
| Bezeichnung: |
Cidre Sauvage - extra sec |
| Winzer/Produzent: |
La Ferme de Billy |
| Land / Region: |
Frankreich - Normandie |
| Jahrgang: |
2023 |
| Typ: |
Schaumwein |
| Rebsorte: |
Äpfel |
| Alkohol (Vol.%): |
6,5 |
| Verschluss: |
sonstige |
| Weitere Angaben: |
Aus den Sorten Peau de Chien, Binet Rouge und anderen gekeltert. Agglomeratkork. Korkaufdruck 1 4 24 |
| Preis: |
14 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Made in Calvados - 27.03.2025 |
| Bewertung: |
Nachkauf 3 von 3, Gesamt 22 von 25 |
| Preis / Genuss: |
akzeptabel/angemessen |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
25.01.2026 |
| Eingetragen von: |
EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 31.05.2025:
Das Glas emittiert ein helleres Altgold, intensiverer, feiner, nachhaltiger Blubber; riecht eher nach Quitte denn Apfel, deutliche Gerbstoffankündigung. Geschmacklich dann auch vorrangig quittig in recht sekundärer Manier, der ordentlich vorhandene Gerbstoff ist trotz seiner Präsenz eher nobel unterwegs und wird durch einige Kreide auf die samtige Seite geholt, die Säure arbeitet distinguiert wie effektiv, ganz feine, helle Bitterchen ergänzen den an sich sehr feinen Eindruck um eine kleine Kante, untendrunter gibt’s vor allem Magnesiumsalze. Der schön lange Nachhall ist dann der mineralischte Teil des Genusses, vor lauter MgO adstringiert’s hier auch recht wohlig-geschmeidig.
Solche komplett trockenen Normannen können bei entsprechender Gerbstofflast schon auch mal etwas fordernder auftreten, hier sprechen wir von einer maximalen Geschmeidigkeit, die dennoch eine gewisse Spannung zuläßt; ich weiß gar nicht so genau warum, aber irgendwie drängt sich mir hier das Attribut „aristokratisch“ auf, auch wenn’s nur ganz profan ein Cidre ist. Sehr animierende Begleitung bei 28 °C im Schatten am Rande eines unserer Seechen…
Wertung vom 31.05.2025: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25
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Verkostung vom 25.01.2026:
Ich hab mir mal wieder erlaubt, die letzte VKN zu kopieren und nur die Änderungen zu vermerken:
Das Glas emittiert ein helleres Altgold, intensiverer, feiner, nachhaltiger Blubber; riecht nach Aprikose, Birne, Apfel, Mandarine in absteigender Reihenfolge, deutliche Gerbstoffankündigung. Geschmacklich dann auch vorrangig aprikosig in recht sekundärer und knarztrockener Manier, der ordentlich vorhandene Gerbstoff ist trotz seiner Präsenz eher nobel unterwegs und wird durch einige Kreide auf die samtige Seite geholt, die Säure arbeitet distinguiert wie effektiv, ganz feine, helle Bitterchen ergänzen den an sich sehr feinen Eindruck um eine kleine Kante, untendrunter gibt’s vor allem Magnesiumsalze. Der schön lange Nachhall ist dann der mineralischte Teil des Genusses, vor lauter MgO adstringiert’s hier auch recht wohlig-geschmeidig.
Strukturell hat sich in dem halben Jahr seit der Erstöffnung dieser Charge gar nicht mal so viel geändert, die Fruchtseite kommt heute aber im Detail deutlich anders daher. Begleitete einen geräucherten Saibling mit Kren in bester Manier; sehr schöne Entwicklung auf hohem Niveau! |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2026/01/25/der-billy-macht-den-anfang/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Bilder:
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