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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 07.07.26 19:41 |
| Bezeichnung: |
Silvaner - Sommeracher Katzenkopf - »S« - Johannes Zang - trocken - Qw |
| Winzer/Produzent: |
Otmar Zang |
| Land / Region: |
Deutschland - Franken |
| Lage: |
Katzenkopf (Sommerach - Franken) (in weinlagen.info) |
| Jahrgang: |
2021 |
| Typ: |
Weißwein |
| Rebsorte: |
Silvaner |
| Alkohol (Vol.%): |
12,5 |
| Verschluss: |
Schraubverschluss |
| Weitere Angaben: |
AP 4107 014 22 |
| Preis: |
10,5 Euro je 0,75 l (ab Hof) - 25.06.2022 |
| Bewertung: |
Nachkauf 2 von 3, Gesamt 20 von 25 |
| Preis / Genuss: |
gut |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
07.07.2025 |
| Eingetragen von: |
EThC
... geändert von EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 22.12.2025:
Farblich ein Goldgelb mit leichtem Messingtouch, riecht recht intensiv und relativ primär, aber nicht plakativ nach einem Mix aus reifen Birnen und Weinbergspfirsichen sowie etwas Pampelmusenalbedo, angekündigte Extraktfülle. Das bestätigt sich dann auch deutlich mit entsprechender Extraktsüße, die jedoch nie anstrengend wird, der Süßeeindruck scheint auch aus einer Art „Pampelmusat“ zu resultieren (ich weiß schon, gibt’s nicht, stell ich mir aber so vor); die Säure ist an sich unauffällig, verrichtet ihre Dienste aber im Hintergrund äußerst zufriedenstellend, bodenseitig wirkt’s auf mich eher leicht keuperig mit passender, feiner Kräuterspur, obwohl wir gar nicht in der Gegend unterwegs sind. Dann ein mehrminütiger Nachhall, der die an sich primäre, aber schön erwachsene Frucht kaum abflauen läßt, die Süßespur ist dabei deutlich, aber auch hier nie belastend.
Das ist so gar nicht 21igerig, denn kühl und säurelastig bzw. sogar substanzarm ist hier gar nichts, aber vielleicht ist dieser Wein in wärmeren Jahren auch deutlich dicker bzw. für mich dann schon zu behäbig, wer weiß? Tatsächlich ist das ein erstaunlich trinkiger, fruchtbetonter Silvaner mit gewissem Wumms, der gerade einigen Spaß macht, obwohl er von der Grundstruktur her an sich gar nicht mehr meinem Beuteschema entspricht. Ganz wunderbar insbesondere für solche Gelegenheiten, bei denen ich einerseits fruchtliebende Mittrinker und andererseits auch mich selbst beglücken will. Und das zu einem auch seinerzeit extrem überschaubaren Preis!
Wertung vom 22.12.2025: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 19 von 25
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Verkostung vom 07.07.2025:
Farblich ein helleres, leuchtendes Grünlichgelb, nasenmäßig zeigen sich in erster Linie Pampelmuse, Limette und Zitrone in einem schön frischen, leicht etherischen Mix, dazu etwas Mirabelle und Kaktusfeige im Oberschwingungsbereich, sehr feine Kräuterspur. Geschmacklich haben ebenfalls die Agrumen die Oberhand, dennoch samtelt’s ganz leicht in angenehmer Weise, die Säure ist gut proportioniert, aber in keiner Weise fordernd oder spitz, wieder die recht feine Kräuterspur mit Kerbel in der Pole, bodenseitig keupert’s leicht, obwohl der Wein bzw. die Trauben dazu nicht auf solchem Boden gewachsen sind. Dann ein ordentlich langer Nachhall, der in erster Linie die grünen Agrumen betont ohne den geschmacklichen Eindruck ins Grüne gleiten zu lassen.
Auch wenn die Erstbegegnung noch gar nicht so lange her ist, haben sich mittlerweile Stein- wie Kernobst weitgehend zurückgezogen, dabei aber keine unausgefüllte Lücke hinterlassen, Agrumen und Kräuter bieten genügend Substanz, um bei jedem Schluck erneut mit Freude differenzieren zu können. Dieser an sich sehr klassisch aufgestellte Silvaner vermeidet jegliche rebsortentypische Obstplakativität, wie sie mir in letzter Zeit die Sorte mehr und mehr verleidet, wenn sie halt zu typisch daherkommt. Das ist natürlich eine sehr persönliche, subjektive Einschätzung hinsichtlich des Silvaners, ist aber nun mal so. Insofern freut mich dieser Klassiker besonders, auch weil er das kühle 21er Jahr so unaufgeregt wie mangelfrei abbildet. |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2026/07/07/21-und-nicht-wirklich-kuehl/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Bilder:
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