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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 10.11.25 20:20 |
| Bezeichnung: |
Grüner Veltliner - Gut am Steg - trocken - Wachau DAC |
| Winzer/Produzent: |
Martin Muthenthaler |
| Land / Region: |
Österreich - Wachau |
| Jahrgang: |
2021 |
| Typ: |
Weißwein |
| Rebsorte: |
Grüner Veltliner |
| Alkohol (Vol.%): |
12,5 |
| Verschluss: |
Schraubverschluss |
| Weitere Angaben: |
LN 15315/22 |
| Preis: |
28,5 Euro je 0,75 l (Sonstige Bezugsquelle) - 27.09.2025 |
| Bewertung: |
Nachkauf 2 von 3, Gesamt 18 von 25 |
| Preis / Genuss: |
schlecht |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
27.09.2025 |
| Eingetragen von: |
EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Visuell ein helleres Zitronengelb im Glas, nasal eine recht verhaltene Frucht, am ehesten noch Ramutan und reife Bilimbi. Gaumal auch eher unspektakulär, kein Pfefferl, gebremste, grünliche Säure, moosiger Granit als Basis. Auch der Abgang bringt keine neuen Erkenntnisse.
Leider aktuell recht unentwickelt, ob sich da mit Zeit im Keller noch was tut? Paßte aber dennoch mit seiner zurückhaltenden Art ganz gut zu den Maki-Sushi, zumindest wenn man es mit Wasabi und Ingwer nicht übertreibt…
Wertung am ersten Tag: Nachkauf 1 von 3, Gesamt 16 von 25
1. Nachtrag nach 24 Stunden mit Luft: die Nase ist jetzt deutlich ausdrucksvoller, zuckerfreies Zitronat, Mirabellen und Kaktusfeigen sind klar differenzierbar, dazu eine leichte Kräuterspur mit signifikant Curryblättern. Auch geschmacklich eine gewisse Intensivierung, jedoch nicht so deutlich wie beim Bukett, ein kleines Pfefferl ist jetzt spürbar, die Säure zeigt eine leichte Reife, bodenseitig auf einmal auch kalkige Attribute. Der Abgang hat ebenfalls -auch in der Länge- zugelegt, vor allem der leicht kantige, gelbe, sekundäre Zitrusextrakt setzt zusammen mit der kleinen Weißpfefferspur schöne Akzente.
Das hat sich innerhalb eines Tages insgesamt recht vielversprechend entwickelt und stützt meine These bzw. Hoffnung, daß man den 21ern einfach genügend Zeit geben muß, so wohl auch diesem.
Wertung am zweiten Tag: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 18 von 25
2. Nachtrag nach 48 Stunden mit Luft: tatsächlich hat der Wein nasal noch etwas zugelegt, jedoch mehr mit grüneren Noten à la Bilimbi und Limette. Geschmacklich dagegen nur eine ganz leichte Seitwärtsbewegung, ein Hauch Salzkaramell spielt jetzt mit, auch etwas Bitter Lemon. Nach wie vor ein Wein, der noch unfertig wirkt, auch wenn er sich am dritten Tag erneut mit deutlich mehr Genuß trinken läßt als am ersten Tag. |
| Trinkreife: |
noch lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2025/11/08/sushi-und-wein/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Bilder:
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