Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 11.08.25 17:13

Bezeichnung: Merlot - Osteria - Vino d’Italia
Winzer/Produzent: Olearia Orsogna
Land / Region: Italien - Abruzzen
Jahrgang: 2024
Typ: Rotwein
Rebsorte: Merlot
Alkohol (Vol.%): 13
Verschluss: Schraubverschluss
Weitere Angaben: Abgefüllt für Peter Riegel Weinimport
Preis: 3,79 Euro je 0,375 l (Sonstige Bezugsquelle) - 03.08.2025
Bewertung: Nachkauf 0 von 3, Gesamt 10 von 25
Preis / Genuss: schlecht
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 06.08.2025
Eingetragen von: EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Visuell ein dichteres Kirschrot mit violettem Einschlag, nasenmäßig gibt’s mürben, leicht kompottigen Kirschsaft, ein Hauch Buchenholzstaub. Geschmacklich wirkt der Kirschsaft trotz „nur“ 6 g/l Restzucker unangenehm süßlich und behäbig, im Hintergrund ein leicht metallisches Bitterchen plus etwas angekokeltes Duroplast. Beim Nachhall leider keine neuen Erkenntnisse.

So erfreulich es ja ist, daß die Leute Wein aus Trauben kaufen, die demeter-zertifiziert erzeugt wurden (ist auch vorbildlicherweise nichts außer Trauben und Sulfiten drin), so unerfreulich ist es, daß sich das Produkt dennoch geschmacklich in keinster Weise von den üblichen Discounter-Weinen aus dem konventionellen Bereich positiv abhebt. Für knapp 4 Euronen in der halben Flasche oder 6 dergleichen in der Eintel ist das zwar auf den ersten Blick nicht viel sooo Geld für „super-bio“, aber ich konnte nicht mal die zwei Probierschlucke an mich halten. Deshalb habe ich mich gefragt, ob’s wirklich ernsthaft Leute gibt, die sowas „lecker“ finden und es dann noch ein zweites mal kaufen. Auch wenn das Ergebnis natürlich irgendwie vorhersehbar war; daß es gleich so abstoßend auf mich wirkt, hätte ich dann doch nicht gedacht, schade um das Traubenmaterial, aus dem man doch bestimmt wenigstens ein klein bißchen was Schöneres hätte machen können, wenn man sich ein wenig mehr angestrengt hätte. Aber wenn’s die Leute auch so kaufen, wozu dann der Aufwand, leider auch verständlich! Denn: schon vor gut 10 Jahren hatte ich mal einen unsäglichen Chardonnay der gleichen Cooperative im Glas, das gleiche, aus meiner Sicht unterirdische Niveau, scheint also doch auch längerfristig zu funktionieren…
Trinkreife: keine Angabe
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2025/08/07/hauptsache-demeter/
Link 2: -
Link 3: -
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