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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 26.07.25 16:49 |
| Bezeichnung: |
[Cuvée] - Leopardi - Corpinnat - brut nature - Vi escumós de Qualitat |
| Winzer/Produzent: |
Llopart |
| Land / Region: |
Spanien - Catalunya |
| Jahrgang: |
2016 |
| Typ: |
Schaumwein |
| Rebsorte: |
Cuvée |
| Alkohol (Vol.%): |
11,5 |
| Verschluss: |
Naturkork |
| Weitere Angaben: |
Cuvée aus 45 % Xarel·lo, 40 % Macabeu und 15 % Parellada, Grundweine 60 Monate gereift, dégorgiert im Januar 2023, L-01/2023L, 660P61011 |
| Preis: |
28,1 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Vinus - 18.12.2023 |
| Bewertung: |
Nachkauf 1 von 3, Gesamt 19 von 25 |
| Preis / Genuss: |
akzeptabel/angemessen |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
25.07.2025 |
| Eingetragen von: |
EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Farblich ein helleres, leuchtendes, leicht zum Messing schielendes Goldgelb, recht feiner Blubber mit hoher Ausdauer, nasal gibt’s erstmal sekundäres, flaumiges Zitronat, dazu reife Karambole, etwas unplakative Kaktusfeige sowie auch etwas frische Dattel, letztlich eine dezente wie klare Hefespur. Am Gaumen dann statt der Karambole eher ein optimal reifer Weinbergspfirsich, der zusammen mit dem Zitronat eine recht deutliche, aber nicht belastende Extraktsüße einbringt, zusätzlich noch etwas Apfelsüße; dem gegenüber steht eine durchaus potente Säure, die aber die Fragezeichen nicht verhindern kann, die beim Lesen der Angabe „brut nature“ auf dem Etikett aufploppen; steinseitig springt einen wenig an, am ehesten eine Kalk-Assoziation, die gefühlte Süße und auch die Hefespur haben hier die Oberhand. Beim mehrminütigen Nachhall weist die Süßewahrnehmung dann auf braunen Demerara-Zucker hin, verbunden mit einer leichten Malzigkeit, fruchtseitig sind wir hier vor allem im Apfel-, Quitten- und Weinbergspfirsichbereich unterwegs, die Hefe arbeitet eher subtil im Hintergrund, im Finale dann noch leicht salzkaramellig.
Rein vom Süßeeindruck her ist das für mich „brut“ im eher oberen Bereich, also bei etwa 10 g/l Restzucker. Wobei ich das anstandslos trinken kann, denn der Sekt aka Corpinnat weist gefühlt keinen „freien Zucker“ auf. Analytisch dürfen bei „brut nature“ ja maximal 3 g/l RZ enthalten sein, allerdings mit der erlaubten Toleranz von immerhin 3 g/l, dann wären wir schon bei 6 Grämmern. Aus einer Dosage darf das nicht stammen, also blieb die zweite Gärung vielleicht stecken (wie wahrscheinlich das auch immer sei) oder der Extrakt bringt tatsächlich ordentlich Süße jenseits des Zuckers ins Spiel. Das ist durchaus gekonnt gemacht und wird sicher vielen Leuten schmecken, mir persönlich wäre ein bißchen weniger gefühlte Süße zugunsten einer geringeren Maskierung anderer Bestandteile aber tatsächlich lieber, weshalb ich hier „nur“ bei einem äußerst guten „1er“ lande, klar subjektiv meinerseits natürlich… |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2025/07/26/was-brut-nature-extra-brut-und-brut-wert-sind/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Bilder:
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