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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 15.07.25 19:09 |
| Bezeichnung: |
[Cuvée] - Rubino del Cerro - Mater - brut - Reggiano Lambrusco Spumante DOP |
| Winzer/Produzent: |
Venturini Baldini |
| Land / Region: |
Italien - Emilia-Romagna |
| Jahrgang: |
2018 |
| Typ: |
Schaumwein |
| Rebsorte: |
Cuvée |
| Alkohol (Vol.%): |
12 |
| Verschluss: |
Naturkork |
| Weitere Angaben: |
Cuvée aus Lambrusco Montericco, Lambrusco Salamino und Lambrusco Grasparossa, 8 g/l RZ,
Lotto No 19093 |
| Preis: |
10,78 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Vinus - 12.09.2020 |
| Bewertung: |
Nachkauf 2 von 3, Gesamt 18 von 25 |
| Preis / Genuss: |
gut |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
15.07.2025 |
| Eingetragen von: |
EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Visuell ein ziemlich schwarznahes, fast opakes Purpurrot, eher verhaltener, mittelfeiner Blubber, der aber gut durchhält; geruchlich zeigen sich ebenso schwarze, recht sekundäre, aber doch leicht saftige Kirschen nebst Heidel- und ein paar Brombeeren, dahinter was ganz leicht Braunwürziges, Sandelholz kommt mir in den Sinn. Geschmacklich dann auch dieses dicht Sekundärsaftige, ein paar samtige Tanninchen sorgen zusätzlich für Ernsthaftigkeit, die 8 g/l Restzucker sind sehr gut eingebunden, die Säure verhindert jegliches Breitegefühl souverän; auch hier die bereits erwähnte Sandelholznote, bodenseitig denke ich an ein Lehm-Kalk-Gemisch. Beim ordentlich langen Abgang wiederholt sich das im Wesentlichen, im Finale ist das Süßegefühl etwas verstärkt, was aber der Frische keinen Abbruch tut.
Tatsächlich gefällt mir das wider Erwarten recht gut, vor allem ist hier fruchtseitig gar nichts Plakatives am Start, obwohl schon eine gewisse Saftigkeit zu verzeichnen ist, dazu eine -für meine Verhältnisse- doch recht deutliche Süße, die mir jedoch keine Probleme bereitet, die Süße-Säure-Struktur finde ich sogar äußerst gelungen. Nur weiß ich jetzt nicht, ob mir dieser Lambrusco deswegen besser als das vor gut fünf Jahren verkostete kleine Brüderchen schmeckt, weil dies der teurere Schaum (11 statt 8 Euronen) ist oder weil die Flasche 5 Jahre länger im Keller lag. Machte jedenfalls zur Bolognese eine sehr gute Figur, selbst solo danach ließ sich das noch ganz gut trinken, muß nur kalt genug sein. Ich hätte nie gedacht, daß ich einen Lambrusco mal in die „2er“-Riege einreihen würde… |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2025/07/15/mein-persoenliches-lambrusco-wunder/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Bilder:
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