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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 27.04.26 18:04 |
| Bezeichnung: |
Ulysse - Tonic - IGP Normandie |
| Winzer/Produzent: |
Domaine de la Flaguerie |
| Land / Region: |
Frankreich - Normandie |
| Jahrgang: |
2022 |
| Typ: |
Schaumwein |
| Rebsorte: |
Äpfel |
| Alkohol (Vol.%): |
5 |
| Verschluss: |
Naturkork |
| Weitere Angaben: |
L 23 14-11
LVD 23-P (Kork) |
| Preis: |
9 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Made in Calvados - 27.03.2025 |
| Bewertung: |
Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25 |
| Preis / Genuss: |
grandios |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
26.04.2026 |
| Eingetragen von: |
EThC
... geändert von EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 12.07.2025:
Farblich ein deutliches, minimal getrübtes Orange, ausdauernder, mittelfeiner Blubber. Riecht nach feinen Mostäpfeln mit Mandarinenbegleitung, dazu eine ebenso feine Hefespur. Am Gaumen sind die Mandarinen vermehrt und in recht sekundärer Form vorhanden, auch eine Spur Bitterorange ist dabei, die Äpfel spielen hier aromatisch die zweite Geige, trotz kompletter Trockenheit prägt den Cidre auch eine äußerst angenehme, samtige Extraktsüße, der eine ganz leicht bittere Säure resultierend aus der Bitterorange gegenübersteht; dazu noch flaumige, aber nicht weichgespülte Gerbstoffe nebst dem nasal schon spürbaren Hefeschleier, viel gefühlter Kalk als Basis. Beim sehr langen Nachhall übernimmt die Bitterorange die Führung ohne dabei die Bitterkeit in den Vordergrund zu stellen, sie präsentiert sich eher fein und mürbe.
Wieder so einer dieser wunderbaren Normannen, die eine perfekte Balance zwischen herber Ernsthaftigkeit und belebender, dabei aber irgendwie subtiler Frische hinbekommen. Große Freude für wenig Geld!
Wertung vom 12.07.2025: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 22 von 25
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Verkostung vom 26.04.2026:
Im Glas ein minimalst getrübtes, dichtes Orange, recht ausdauerndes wie feines Geschäume; fürs Näschen gibt’s leicht staubige Mostäpfel mit leichter Mandarinendotierung, deutliche Gerbstoffankündigung. Geschmacklich nicht ganz so staubig wie erwartet, deutliche wie flaumige Säure, Kalk mit gelben Eisensalzen als Basis. Beim langen Nachhall kommt die Mandarine schließlich etwas mehr zur Geltung.
Seit der Erstbegegnung haben sich vor allem die Agrumen etwas zurückgezogen, was die Expressivität dieses Cidres leicht verringert. Wir bleiben aber klar in der „3er“-Riege mit diesem Apfelgeschäume! |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2026/04/27/mehr-mandarine-denn-aepfel/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Bilder:
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