Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 28.07.25 16:17

Bezeichnung: [Cuvée] - Kiss of Kakhuri Mtsvane - dry amber Qvevri natural Wine
Winzer/Produzent: Tamuna's Wine
Land / Region: Georgien - Kachetien
Jahrgang: 2021
Typ: Weißwein
Rebsorte: Cuvée
Alkohol (Vol.%): 13
Verschluss: sonstige
Weitere Angaben: Cuvée aus Kisi und Mtsvane Kakhuri, DIAM1-Verschluß
Preis: 21,5 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Zuiverwijnen - 24.03.2023
Bewertung: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25
Preis / Genuss: akzeptabel/angemessen
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 27.07.2025
Eingetragen von: EThC ... geändert von EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Verkostung vom 11.12.2024:

Im Glas ein leicht trübes Hellorange, nasal eine herbe Mischung aus getrockneten Orangenringen mit zuckerfreiem Rosmarinhonig auf bröseligem Ziegelstein, auch eine leichte Anmutung von Kardamom. Geschmacklich einerseits staubtrocken unterwegs, die Gerbstoffe wirken zusätzlich leicht dehydrierend und sorgen für eine Mini-Adstringenz, die Orangenaromatik ist von fast pulvriger Konsistenz, in Verbindung mit dem Trockenhonig zeigt sich eine irgendwie pudrige Süße, die einerseits sehr angenehm wirkt, andererseits aber auch eine harsche Komponente, quasi Zuckerbrot und Peitsche; neben Ziegelmehl gibt’s auch eine Kalkspur auf der mineralischen Seite. Abgangsseitig hat man ziemlich lange was von dieser fein- aber doch -körnigen Gerbstoffstruktur nebst Agrumenpulver und hier leicht leichtmetalliger Süße, im Finale vor allem der Kardamom mit gelben Eisensalzen.

Superschöner, knarzetrockener wie stoffiger Qvevringer mit ordentlich Mineralik, die durch die Trockenfruchtseite wunderbar gestützt wird. Perfekter Begleiter zum Essen aus der Tajine, große Freude!

Nachtrag nach 48 Stunden mit Luft: es gibt nur zu vermelden, daß sich die Gewichtung von Frucht und Mineralik etwas zu letzterer verschoben hat, der Struktur des Weins schadet das in keinster Weise; spannende Entwicklung auf unverändertem Niveau!

Nachtrag nach 72 Stunden mit Luft: das letzte Glas bringt zwangsläufig etwas mehr Heferest ins Glas, was auch die herbe Gerbstoffseite etwas anhebt, sehr schöner Ausklang ohne jede Schwäche!

Wertung vom 11.12.2024: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25

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Verkostung vom 27.07.2025:

Heute mach ich’s mir einfach, denn die obenstehende Notiz gilt weiterhin zu fast 100 %, fruchtseits ist lediglich neben der Trockenorange nun auch signifikant Aprikose in vergleichbarer Konsistenz mit am Start. Komplexitätsmäßig also eine leichte Steigerung, von dem befürchteten, bleibenden Kleberbefall zum Glück keine Spur, es zeigte sich wiederum nur der Zweiminutenhauch nach der Entkorkisierung; ich bleibe aber bei der zuletzt vergebenen Bewertung...
Trinkreife: trinken oder lagern
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2025/07/27/ein-kuss-aus-georgien/
Link 2: -
Link 3: -
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