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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 13.04.26 19:21 |
| Bezeichnung: |
Grüner Veltliner - Nussdorfer Obere Steigen® - trocken - Traisental DAC |
| Winzer/Produzent: |
Markus Huber |
| Land / Region: |
Österreich - Traisental |
| Jahrgang: |
2019 |
| Typ: |
Weißwein |
| Rebsorte: |
Grüner Veltliner |
| Alkohol (Vol.%): |
13 |
| Verschluss: |
Schraubverschluss |
| Weitere Angaben: |
"Obere Steigen®" ist der vom Weingut geschützte Begriff für dessen alte Weingärten aus der Gemeindeherkunft Nußdorf, "L" N01836/20 |
| Preis: |
9,37 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Vinus - 09.12.2020 |
| Bewertung: |
Nachkauf 2 von 3, Gesamt 19 von 25 |
| Preis / Genuss: |
akzeptabel/angemessen |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
13.04.2026 |
| Eingetragen von: |
EThC
... geändert von EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 03.12.2024:
Farblich ein leuchtendes Goldgelb, fürs Näschen gibt’s recht dicht und leicht sekundär nicht zu fordernde Pfirsiche und Aprikosen, schon in der Nase einiger weißer Pfeffer. Geschmacklich dann auch sehr fruchtbetont mit einiger Reife (aber nicht ältlich), Pfeffer und die stramme Säure sorgen jedoch dafür, daß es hier nicht zu dickflüssig wird, steinseitig eine Mischung aus lehmigen Assoziationen mit kühlenden Einsprengseln. Der recht lange Nachhall präsentiert dann die Frucht in kühl und warm zugleich, auch hier sorgen Säure und Pfeffer für erhöhten Trinkfluß.
Für einen Fruchtinger aus dem damals noch einstelligen Euronen-Bereich wie diesen ist das wirklich gut gelöst, denn das nicht gerade magere Steinobst führt nicht in die Breite bzw. Mastigkeit, was in erster Linie der potenten Säure-Pfeffer-Kombi zuzuschreiben ist, die für eine nicht geringe Spannung sorgt. Von der Aromenvielfalt her zwar keine allzu große Heldentat, aber unter PLV-Gesichtspunkten ist das wirklich sehr erfreulich! Insbesondere für Bewirtungen außerhalb des Nerd-Bereichs sehr schön!
Nachtrag nach 24 Stunden mit Luft: keine signifikante Veränderung, heute vielleicht minimal geschmeidiger, kann aber auch der Tagesform geschuldet sein.
Wertung vom 03.12.2024: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 18 von 25
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Verkostung vom 13.04.2026:
Visuell ein leicht angedunkeltes Goldgelb, nasal zeigen sich in einem Zitrusmix leicht marinierte, eher reife Pfirsiche und Aprikosen halbsekundärer Art, ein Hauch Pastinake spielt noch mit. Gaumal wirkt das Steinobst etwas dominanter, (noch) reifer, auch minimal cremig, dem steht jedoch eine gut proportionierte Säure nebst Salzspur gegenüber, die das Ganze recht niederviskos hält, die Mineralik wirkt lehmig-salzig. Der ausgiebige Nachhall dreht dann noch weiter an der Salzschraube, hier auch ansatzweise das GV-Pfefferl, im Finale eine leichte Frischkohlnote.
Die knappen eineinhalb Jahre zusätzliche Reifezeit haben sich durchaus positiv ausgewirkt, auch wenn’s nur kleine Schritte nach vorne sind, aber durch den leichten Rückzug der Frucht belegt die Steinseite nun etwas mehr Raum, was mir ja entgegen kommt. Jedenfalls sind wir hier auch im siebten Jahr voll auf der Höhe, vermutlich nahe des Zenits, signifikant besser wird’s wohl nicht mehr… |
| Trinkreife: |
jetzt trinken |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2024/12/04/traisentaler-pseudo-lage/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Bilder:
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