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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 05.05.26 19:51 |
| Bezeichnung: |
[Lagrein] - Miau! - Vino rosato frizzante |
| Winzer/Produzent: |
Pranzegg |
| Land / Region: |
Italien - Südtirol |
| Jahrgang: |
2022 |
| Typ: |
Schaumwein |
| Rebsorte: |
Lagrein |
| Alkohol (Vol.%): |
12 |
| Verschluss: |
Kronkorken |
| Weitere Angaben: |
L2022 |
| Preis: |
18 Euro je 0,75 l (ab Hof) - 08.07.2024 |
| Bewertung: |
Nachkauf 2 von 3, Gesamt 20 von 25 |
| Preis / Genuss: |
akzeptabel/angemessen |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
05.05.2026 |
| Eingetragen von: |
EThC
... geändert von EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 22.08.2024:
Farblich ein leuchtendes Erdbeerot, leicht trüb, mäßiger feiner Blubber, nasal gibt’s Waldhimbeere plus Grapefruit, einige Gerbstoffe im Anflug. Geschmacklich zeigt sich die gleiche Frucht, dazu eine potente Säure, dezente Extraktsüße, etwas Talcum. Dann ein langer Abgang mit leichter Honig- / Lakritzsüße gegen die hier flaumige Säure.
Sehr schöner und unkomplizierter wie geradliniger, dabei aber nicht beliebiger Frizzante, der nur ganz leicht in die Naturecke schielt. Zeigt keine lagreintypischen Attribute, das tut allerdings der „richtige“ Lagrein des Guts auch nicht wirklich, gemäß meiner Vorlieben bzw. Abneigungen hier eher ein Vorteil (für mich). Könnte durchaus mehrheitsfähig sein; wobei so eine Einschätzung aus Nerdsicht natürlich nicht zweifelsfrei sein kann, muß ich vielleicht nochmal an ein paar Versuchskaninchen ausprobieren…
Wertung vom 22.08.2024: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 20 von 25
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Verkostung vom 05.05.2026:
Farblich je nach Schüttelei ein mehr oder weniger trübes Blutorangenrot, beim Öffnen deutliche Schaumentwicklung, welche dann im Glas auf ein eher verhaltenes Maß zusammenfällt, aber dennoch recht nachhaltig ist; das Ganze riecht nach Grapefruit und etwas Waldhimbeere, deutlicher Hefeschleier, feine Gerbstoffankündigung. Am Gaumen kommt mit der Frucht etwas knisternde Extraktsüße daher, die Säure ist fast unauffällig, hält den Schaum aber souverän im unangestrengten Bereich, bodenseitig wirkt der Frizzante deutlich kalkig, obwohl’s die Böden meines Wissens nach dort eher kalkfrei sind, dürfte vermutlich eher dem Hefeeinfluß geschuldet sein. Auch der sehr lange Nachhall bietet eine prägnante, aber nicht belastende Extraktsüßespur bei ansonsten fast vollständiger Trockenheit, im Finale behauptet sich die leicht gesüßte und doch generell herbe Grapefruit mit sehr flach fallenden Gradienten.
Das ist einerseits wohl in erster Linie als Spaßgetränk gedacht und erfüllt diesen Anspruch auch perfekt. Die Aromatik ist überschaubar und dennoch nicht einfach gestrickt, die gefühlte Süße ist bei aller Deutlichkeit nicht vorlaut, die Balance der Kräfte ist vorbildlich. Eignet sich auch ohne Weiteres als Essensbegleiter, der durchaus was wegstecken kann, sogar was Asiatisches ohne zuviel Schärfe funktioniert sehr gut dazu, aber auch solo trotz Trübung eine ungetrübte Freude! Hat sich seit der Erstbegegnung auf dem Brügger Vismarkt ein bißchen hin zur Geschmeidigkeit entwickelt, was hier absolut unschädlich ist. |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2024/09/28/saufen-am-vismarkt/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Bilder:
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