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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 01.07.24 20:18 |
| Bezeichnung: |
[Cuvée] - Amphore - rot - trocken - Wein aus Österreich |
| Winzer/Produzent: |
Straka |
| Land / Region: |
Österreich - Eisenberg |
| Jahrgang: |
2021 |
| Typ: |
Rotwein |
| Rebsorte: |
Cuvée |
| Alkohol (Vol.%): |
12,5 |
| Verschluss: |
Schraubverschluss |
| Weitere Angaben: |
Cuvée aus Blaufränkisch und einem geringen Anteil Zweigelt,
L-3-2023 |
| Preis: |
15 Euro je 0,75 l (ab Hof) - 06.05.2023 |
| Bewertung: |
Nachkauf 2 von 3, Gesamt 20 von 25 |
| Preis / Genuss: |
akzeptabel/angemessen |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
01.07.2024 |
| Eingetragen von: |
EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Für die Optik ein dunkles Violettrot, mäßig transparent, riechen tut’s nach herben Kirschen, auch etwas Aronia, ein paar Preiselbeeren mit entsprechend süßlicher Anmutung halten dagegen, weiters eine warme Mischung aus Ton, Moler sowie Sandelholz. Gaumenmäßig flankieren die herberen BF-Aromen schon eine ordentliche Menge an eher saftigeren Aromen aus der Beerenecke, die man wohl den Zweigelt zuschreiben kann, der aber vermutlich weniger als 15 % Anteil ausmacht, da der Wein zumindest auf der Heimseite als Blaufränkisch angepriesen wird; die Säure ist eher moderat, wird aber durch eine ordentliche wie samtige Agrumenkomponente, bestehend aus Blutorange und Yuzu gut unterstützt, steinseitig kommt hier noch Talcum dazu, hölzerne Bestandteile bzw. Wahrnehmungen sind hier nur oberschwingungsmäßig vorhanden. Der folgende Mehrminüter ist dann der insgesamt saftigste Teil des Genusses, wobei die herben Bestandteile aus Aronia und Blutorange sowie auch etwas Glimmer -wo auch immer der herkommen mag- dafür sorgen, daß wir auf der ernsthaften Seite bleiben, im Finale dann ein wohliger Nanofaserpelz in der gesamten Mundhöhle.
2021 war südlich des Günser Gebirges kein wirklich kaltes Jahr wie bei uns und in großen Teilen des nördlicheren Österreich, denn es ist Teil einer Klimascheide zum mediterranen Raum hin, wie mir der Winzer erläuterte. So ist denn auch die „rote Amphore“ kein wirklich „cooler“ Wein, aber auch keiner, der irgendwie warm wirkt, dennoch steht ihm eine leichte thermische Erniedrigung sehr gut. Insgesamt ein sehr schöner Roter zwischen Natur und Klassik, ohne einem der beiden Extreme wirklich nacheifern zu wollen. |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2024/07/01/a-amphore/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Bilder:
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