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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 25.06.26 13:48 |
| Bezeichnung: |
Scheurebe - Iphöfer - trocken - VDP.Ortswein |
| Winzer/Produzent: |
Wirsching |
| Land / Region: |
Deutschland - Franken |
| Jahrgang: |
2022 |
| Typ: |
Weißwein |
| Rebsorte: |
Scheurebe |
| Alkohol (Vol.%): |
12,5 |
| Verschluss: |
Schraubverschluss |
| Weitere Angaben: |
AP 5011 069 23 |
| Preis: |
9,17 Euro je 0,75 l (ab Hof) - 20.02.2024 |
| Bewertung: |
Nachkauf 3 von 3, Gesamt 20 von 25 |
| Preis / Genuss: |
gut |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
25.06.2026 |
| Eingetragen von: |
EThC
... geändert von EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 01.03.2024:
Farblich ein helles Zitronengelb, fürs Riechgerät gibt's viel grünes Zeuch, das aber nicht unreif wirkt, sondern einfach knackig frisch, im Einzelnen sind das Estragon, Zitronengras, ein Hauch Frischkohl, Stachelbeere, Bilimbi und ein kleiner Kiwischnitz. Am Gaumen dann ebenso knackig-frisch wirkend, die Säure ist relativ angriffslustig und schließt die Anhänger von milder Ausprägung derselben klar vom Genuß aus; die Frucht ist von eher leichter Struktur, dabei aber keinesfalls schwachbrüstig, mit der Säure kommen Zitrone und Pomelo mit, wobei deren Extrakt ein klein bißchen flaumig wirkt, drunter geht's klar gipsig mit Kräuterbegleitung zu. Der minutenlange Abgang ist säuremäßig etwas versöhnlicher, bleibt aber klar knackig, schöne Balance zwischen der Flaumseite der Agrumen und den etwas rasseren Kräutern.
Eine weitere, äußerst gelungene 22er Scheu aus Franken, ich stehe dem Jahrgang ja insgesamt etwas skeptisch gegenüber, aber zumindest in punkto Franken-Scheu ist die Erfolgsserie dann schon recht erfreulich, jedenfalls gab's in dieser Nische bis dato keine Ausfälle. Auch die beste Frau von allen ist sehr angetan! Allerdings bin ich mir nicht so sicher, ob das ähnlich schön reifen wird wie die 21er Ausgabe dieses Weins...
Wertung vom 01.03.2024: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 19 von 25
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Verkostung vom 25.06.2026:
Visuell ein helleres, leuchtendes Goldgelb mit Hang zum Schwefel, geruchlich zeigt sich eine sehr frische Frucht mit reiferer Zitrone, Limette, etwas Mirabelle, alles zusammen mit einer feinen Kräuterbegleitung mit führendem Rosmarin. Geschmacklich kommt die Frucht mit einiger Extraktsüße daher ohne freien Zucker ins Spiel zu bringen, wobei statt der Zitrone eher hier eher Pampelmuse präsent ist, die Säure ist recht potent und ist perfekt auf den Extrakt abgestimmt, die Keuperherkunft wird im Wesentlichen von der Kräuterseite bestimmt, das Gipsige folgt dahinter. Dann ein sehr langer Abgang, der agrumenseitig zur Ugli hinschwenkt.
Wieder eine Scheurebe, die das Keuperige wunderbar wiederspiegelt und dabei eine gekonnte Balance zwischen Intensität und Frische aka Leichtfüßigkeit schafft. Hat sich seit der Erstbegegnung etwas weiter den gelben Fruchtaromen zugewandt, was dem Wein absolut nicht schadet! |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2026/06/25/scheurebe-diesmal-horizontal/ |
| Link 2: |
https://ec1962.wordpress.com/2024/03/02/freut-sich-die-frau-freut-sich-der-mann/ |
| Link 3: |
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Diese Verkostungsnotiz wurde bisher 200 mal abgerufen |
Bilder:
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