|
Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 05.12.25 15:48 |
| Bezeichnung: |
Cuvée - Traditionelle - brut - Deutscher Sekt |
| Winzer/Produzent: |
Roth |
| Land / Region: |
Deutschland - Franken |
| Jahrgang: |
2018 |
| Typ: |
Schaumwein |
| Rebsorte: |
Cuvée |
| Alkohol (Vol.%): |
12,5 |
| Verschluss: |
Naturkork |
| Weitere Angaben: |
Cuvée aus Chardonnay, Pinot noir und Pinot Meunier, 4 Jahre Hefelager,
L.Nr. 05/23 |
| Preis: |
19 Euro je 0,75 l (ab Hof) - 10.11.2023 |
| Bewertung: |
Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25 |
| Preis / Genuss: |
akzeptabel/angemessen |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
04.12.2025 |
| Eingetragen von: |
EThC
... geändert von EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 25.12.2023:
Farblich was zwischen Goldgelb und Messing, sehr feiner wie nachhaltiger Blubber. Riechmäßig erstmal deutliche Brioche nebst Apfelstrudel, schon hier eine gewisse Brut-nature-Ankündigung, obwohl's offiziell "nur" brut ist. Am Gaumen dann auch knarzetrocken, kantige Äpfel und ein paar weiße sowie eine rote Johannisbeere, sehr straffe Säure, leichter Weißpfefferhauch, ein Gemisch aus Kalk und Rotlage als Basis. Der sehr lange Nachhall bewegt sich dann noch etwas mehr auf die rotfruchtige Seite, hier sogar ein Hauch von dunkelroter Kirschpaprika ohne Schärfe.
Der Anspruch, eine Art fränkischen Champagnerersatz zu schaffen, ist durchaus geglückt, auch wenn eine leichte Rustikalität vorhanden ist, nur die Mineralik ist ein bißchen verräterisch, jedenfalls ist mir sowas leicht Rotlagiges bei den französischen Edelschäumern noch nicht untergekommen. Insgesamt aber ein sehr animierendes Getränk mit ein paar schönen Alleinstellungsmerkmalen und einem super PLV.
Wertung vom 25.12.2023: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 20 von 25
-------
Verkostung vom 04.12.2025:
Im Glas ein leuchtendes Messing mit leichtem Roteinschlag, mittelfeines, ordentliches Geschäume mit Ausdauer; riecht nach rotem, frischen Backapfel plus etwas roter Johannisbeere und feinem Hefegebäck. Geschmacklich wirkt die Hefeseite wie ganz leicht mit Glimmer dotiert, der Bergapfel präsentiert sich frisch-flaumig, die Joh-Beere schwingt eher im Hintergrund mit; eine recht feine und doch auch kantige Süße zeigt sich, von der ich aber nicht weiß bzw. einschätzen kann, wieviel davon echtem Restzucker aka Dosage geschuldet ist und was dem Extrakt geschuldet ist, jedenfalls klebt hier absolut gar nix; bodenseitig scheint’s kantig-kräuterig hervor, mit dem Wissen um die Herkunft könnte man sich eine Art Lehmkeuper zusammenreimen. Dann ein recht intensiver wie langer Abgang, der vor allem den kantigen Bergapfel betont, dahinter spielt der Glimmer eine entscheidende Rolle.
Das ist kein eleganter Schaum, ist aber auch nicht vordringlich rabaukig, sondern hat was aus beiden Welten. Da hier schon ein gewisses, aromatisches Durchsetzungsvermögen vorhanden ist ohne daß deshalb irgendwo ein „too much“-Gefühl aufkommt, paßte das auch erstaunlich gut zu den Nermbercher Rosdbrødwerschdla mit Graud und Green, große Freude! |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2025/12/04/schammbangja-aus-dem-keuperland/ |
| Link 2: |
- |
| Link 3: |
- |
| |
Diese Verkostungsnotiz wurde bisher 254 mal abgerufen |
Bilder:
Kommentar zu dieser VKN schreiben:
Kommentare können nur von angemeldeten Benutzern erstellt werden !
Du kannst dich auf der Startseite anmelden bzw. kostenlos neu registrieren.
|