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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 15.09.26 18:24 |
| Bezeichnung: |
Xarel·lo i Xarel·lo vermell - Vinomi - Penedès DO |
| Winzer/Produzent: |
descRegut |
| Land / Region: |
Spanien - Catalunya |
| Jahrgang: |
2021 |
| Typ: |
Weißwein |
| Rebsorte: |
Cuvée |
| Alkohol (Vol.%): |
11,5 |
| Verschluss: |
sonstige |
| Weitere Angaben: |
Verbundkork, Lot. 08221 |
| Preis: |
10,6 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Weinhandlung Kreis - 16.10.2023 |
| Bewertung: |
Nachkauf 2 von 3, Gesamt 20 von 25 |
| Preis / Genuss: |
gut |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
15.09.2026 |
| Eingetragen von: |
EThC
... geändert von EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 08.12.2023:
Farblich ein mittleres Messing mit deutlichen Apricot-Anteilen, noch ganz leichte CO2-Ausdünstungen. Für den Riechkolben gibt's verhaltene, reduzierte, samtene Exotik wie Papaya, Marula und Guave, auch Albedo von Grapefruit, leichte Großholzanmutung. Geschmacklich ist die genannte Frucht deutlich präsenter, einiges an weißem Tanninpuder flaumt den Mund angenehm aus, die Säure gut bemessen, dabei eher hintergründig und doch irgendwie prägend präsent, sie bringt auch ein paar grüne, limettige Noten mit, steinseitig bin ich im Magnesiumsalzbereich. Auch der ziemlich lange Nachhall fährt diese samtig-frische Spur, im Finale eine ganze Albedosammlung von gelb bis grün.
Dieser Doppel-Xarel·lo hat schon einen deutlich mediterranen Habitus, allerdings können die Hintergrundsäure sowie die Agrumenalbeden den insgesamt eher filigranen Wein ziemlich gut auf der beschwingten Seite halten. Paßte sehr gut zur Fischsuppe und steht auch klar vor dem Schaum des Hauses, den wir vor einigen Tagen probiert haben.
Wertung vom 08.12.2023: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 19 von 25
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Verkostung vom 15.09.2026:
Im Glas ein mittleres Messing mit leicht rosanem Schimmer, nasal gibt’s einen exotischen, leicht samtig anmutenden Fruchtmix mit Guave und Papaya, großes Holz scheint bei der Genese im Spiel gewesen zu sein, mit Luft könnte das Faß auch etwas kleiner gewesen sein. Am Gaumen weitere Fruchtaromen von Kaktusfeige, Marula und sehr deutlich Grapefruit, feine Gerbstoffigkeit; für mediterrane Verhältnisse eine recht lebendige Säure, dennoch bleibt eine leicht cremige Grundtextur ohne Breitewirkung, steinseitig bin ich im Talcumbereich. Dann ein schön langer Abgang, bei dem die Frucht auch leicht angesamtet ist, die Säure hält aber alles im animierenden Bereich, dazu wird die Steinseite durch einiges an Kalisalz ergänzt, vor allem im Finale dann vermehrt Agrumen mit vorwiegend Limette und Zitrone.
Das hat sich in den letzten drei Jahren nicht grundsätzlich, im Detail aber doch recht schön entwickelt; das Mediterrane des Vinomi zeigt sich von seiner besten Seite, denn Säure und Salz sowie die Agrumen bilden einen schönen Kontrapunkt zu den etwas verbreiternden Komponenten wie Talcum und die an sich etwas mehligen Exoten. Für einen roundabout 10-Euronen-Wein ist das sowohl strukturell als auch hinsichtlich der aromatischen Komplexität schon wirklich gut wie erfreulich! |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2026/09/15/wein-mit-doppel-x/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Bilder:
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