Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 26.02.26 13:02

Bezeichnung: Sauvignon [blanc] - Turmhof - Südtirol DOC
Winzer/Produzent: Tiefenbrunner
Land / Region: Italien - Südtirol
Jahrgang: 2016
Typ: Weißwein
Rebsorte: Sauvignon blanc
Alkohol (Vol.%): 14
Verschluss: Schraubverschluss
Weitere Angaben: L07150
Preis: 15,2 Euro je 0,75 l (ab Hof) - 04.04.2018
Bewertung: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 20 von 25
Preis / Genuss: gut
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 25.02.2026
Eingetragen von: EThC ... geändert von EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Verkostung vom 04.08.2023:

Im Glas ein leuchtendes, leicht stechendes Goldgelb, geruchlich einerseits mit den typischen Beigaben wie Stachelbeere und Estragon gleich eindeutig identifizierbar, andererseits führen aber Goldkiwi, Bambusmatte, Beifuß und Koriandersaat zu einem durchaus eigenen Charakter. Geschmacklich kommt dann eine Art grünliches Karamell in dezenter wie prägender Dosierung ins Spiel, knackig-elegante Säure mit Yuzu-Begleitung, kühle Bachbettmineralik. Beim minutenlangen Nachhall wirkt diese leichte wie trockene Karamellsüße etwas kantig, im Finale verstärkt sich dieser Trockensüßeeindruck noch etwas, die Säure stellt aber durchgehend einen spannenden Gegenpol dar.

Im siebten Jahr ist dies nun eine Art quirliger wie ernsthafter, erwachsener Youngtimer, der noch einiges an Entwicklungspotential verspricht; mit Luft changiert der Wein -wie nicht unüblich- mehr zur gelben, extraktbetonten Seite hin, ohne dabei an Spannung zu verlieren. Ich vermute mal, daß der Schraubverschluß dieses Bewahren der jugendlichen Frische bei gleichzeitiger Reifung begünstigt hat, gerade in diesem Fall wär's interessant, das gegen eine verkorkte Flasche zu vergleichen; auf jeden Fall ein großer Spaß!

Wertung vom 04.08.2023: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25

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Verkostung vom 25.02.2026:

Ein minimalst angegrüntes ,helleres Goldgelb im Glas, nasal gleich deutlich SB, aber mit schöner Reife, so daß von der Fruchtseite her reife Jostabeere und gelbe Kiwi nebst Kaktusfeige überwiegen, dazu aber ordentlich Estragon, etwas Thymian sowie ein Hauch Eukalyptus. Geschmacklich dann ebenfalls eher die lautere Seite Sauvignon, allerdings nicht auf die grüne Art, die Kräuterspur wird von ordentlich Salz flankiert, dazu eine lebendige Säure, steinseitig eine eher kalkige Assoziation, gibt’s da real aber eher nicht. Dann ein mehrminütiger, sehr intensiver Nachhall mit viel Lemon Pepper.

Dieser SB fängt relativ leise an, dreht dann aber mit Luft dermaßen auf, daß mir das mit etwas Temperatur dann schon zu arg wurde, also öfters nachschenken und den Glasinhalt nicht über 10 Gräder steigen lassen. Unter Beachtung dieser Gebrauchsanweisung macht das dann schon Spaß, so daß der Wein für sich schon nachkaufwürdig wäre, aber schwarze Liste halt, hatte ich vor ein paar Tagen und auch weiter unten in der ersten VKN schon mal erwähnt. Und wenn der Wein bei der relativen Anfangsfiligranität geblieben wäre, hätte ich sogar wieder über den „3er“ nachgedacht…
Trinkreife: jetzt trinken
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2026/02/26/leider-auf-der-blacklist/
Link 2: -
Link 3: -
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