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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 11.05.26 20:32 |
| Bezeichnung: |
[Cuvée] - Pinot - brut nature - Deutscher Schaumwein |
| Winzer/Produzent: |
d.b Schmitt |
| Land / Region: |
Deutschland - Rheinhessen |
| Jahrgang: |
2019 |
| Typ: |
Schaumwein |
| Rebsorte: |
Cuvée |
| Alkohol (Vol.%): |
11,5 |
| Verschluss: |
Naturkork |
| Weitere Angaben: |
Cuvée aus 50 % Weißburgunder und 50 % Spätburgunder, ein Jahr auf der Vollhefe
im Holzfass gereift. Méthode Traditionelle. Ohne Dosage versektet.
L-Nr. 05-19 |
| Preis: |
23 Euro je 0,75 l (ab Hof) - 08.03.2023 |
| Bewertung: |
Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25 |
| Preis / Genuss: |
akzeptabel/angemessen |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
10.05.2026 |
| Eingetragen von: |
EThC
... geändert von EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 30.07.2023:
Im Glas ein mittleres Messing, recht ordentliches, dabei sehr feines Geschäume. Geruchlich zeigt sich ein sehr frischer Bratapfel (sic!), angereichert mit weißer Johannisbeere und einem klitzekleinen Hefegebäckchen, leichter Säurenebel. Schmeckt dann sehr frisch nach hier eher ungebackenen, frisch-mürben Äpfeln (Doppel-sic!), wieder die farbfreie Joh-Beere, das bietet schon einigen Extrakt, wirkt aber dennoch völlig trocken; die Säure ist straff, aber nicht kantig, die Perlage kitzelt ewig den Gaumen, mineralischerseits assoziiere ich eine Art Kalk-Lehm-Gemisch, eine kleine Hefespur sorgt für einen Anflug von Geschmeidigkeit. Abgangsseitig setzen sich dann einige Agrumenalbedos in Szene, hier scheint die Säure am prominentesten vertreten, auch das Finale ist völlig speckfrei und zieht gewaltig.
Wieder mal ein Schaumgetränk, das den Spagat zwischen zuckerfreier brut nature-Frische und nicht belastender Substanz mühelos hinbekommt, von der Aromatik her nicht hyperkomplex, aber strukturell für Liebhaber unmaskierter Blubberwässerchen einfach genial, zeigt auch mit gerade mal elfeinhalb Umdrehungen keinerlei substantielle Schwäche, die Aromatik des 18ers war zwar etwas kantiger und außergewöhnlicher, insgesamt sehe ich den 19er dann aber doch leicht vorne...
Wertung vom 30.07.2023: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25
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Verkostung vom 10.05.2026:
Im Glas ein leuchtendes Rötlichgold, sehr feiner, ausdauernder Blubber; riecht nach frischen, leicht oxidativen (sic!) Äpfeln sowie etwas Rotfrucht, dazu leicht dunkel karamellisierte Hefe. Auch geschmacklich ist das einerseits leicht gereift, bewegt sich aber primär auf der jugendlichen Seite, die agile Säure hält die leicht malzige Seite gut in Schach, bodenseitig wirkt’s irgendwie rotlagig ohne Schwere. Beim sehr langen Nachhall dann auch ein minikleines, grünbräunliches Bitterchen vor den einerseits ledrigen, andererseits auch leicht grünlichen Äpfeln.
Hat sich in den letzten knapp 3 Jahren schön weiterentwickelt, die zunehmenden Reifenoten hebeln dabei den grundsätzlich frischen Charakter nicht aus, was zu großer Freude führte; wobei ich aber das Gefühl habe, daß das gemäß meinen persönlichen Vorlieben nun nicht mehr besser wird, was so mancher vermutlich anders sieht. Auf jeden Fall befindet sich dieser Schaum keinesfalls auf dem absteigenden Ast.
Nachtrag nach 24 Stunden mit Luft: es blieb noch etwas in der Flasche, das auch am nächsten Tag hinsichtlich der Perlage ohne Fehl und Tadel war. Ansonsten war auffällig, daß der Schaum nunmehr leicht jugendlicher erschien, das hätte ich so nicht erwartet. Schöne Entwicklung auf bleibend hohem Niveau! |
| Trinkreife: |
jetzt trinken |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2026/05/11/sprudel-elfeinhalb/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Bilder:
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