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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 28.03.26 10:51 |
| Bezeichnung: |
[Cuvée] - Pet Nat Vol 1 - [brut] - Perlwein aus Österreich |
| Winzer/Produzent: |
Fuchs und Hase |
| Land / Region: |
Österreich - Kamptal |
| Jahrgang: |
2022 |
| Typ: |
Schaumwein |
| Rebsorte: |
Cuvée |
| Alkohol (Vol.%): |
11,5 |
| Verschluss: |
Kronkorken |
| Weitere Angaben: |
Cuvée aus Müller Thurgau, Grüner Veltliner und Sauvignon blanc,
L-01/22 |
| Preis: |
17,5 Euro je 0,75 l (ab Hof) - 11.05.2023 |
| Bewertung: |
Nachkauf 3 von 3, Gesamt 20 von 25 |
| Preis / Genuss: |
akzeptabel/angemessen |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
27.03.2026 |
| Eingetragen von: |
EThC
... geändert von EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 17.07.2023:
Ein leicht trübes, helleres Messing im Glas, eher verhaltener Blubber, der fast zur Stille zusammenfällt, im Mund aber immer wieder verläßlich aufkocht. Riecht nach etwas verschleierter oder auch nobler Frühlingswiese sowie filigranen wie präsenten Weinbergpfirsichen sowie einem Schuß Yuzu, gehaucht Minze und Szechuan-Pfeffer. Schmeckt dann auch so mit leicht geschmeidiger Grundstruktur, dank Nullzuckergefühl und gut austarierter Säure bleiben wir aber klar auf der animierenden Seite, kreidige Basis. Der ordentlich lange Nachhall setzt etwas mehr auf die Gelbblumen, im Finale dann tatsächlich ein winziges Extraktsüßeschwänzchen, das sich jedoch nicht negativ bemerkbar macht.
Hier präsentiert sich vor allem der Müller-Anteil sehr schön, die beiden anderen Sorten wirken eher ein bißchen im Hintergrund mit, was aber auch nicht weiter schlimm ist. Schöne Balance aus geschmeidig-nobel und leicht kantig-fordernd, damit nicht nur für die Terrasse geeignet, auch als Begleiter zur Rote-Linsen-Pfanne sehr zu empfehlen!
Wertung vom 17.07.2023: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 20 von 25
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Verkostung vom 27.03.2026:
Ein minimal trübes Messing im Glas, eher verhaltenes Geschäume, dafür aber mit Ausdauer; es riecht nach einem Mix aus feiner, sekundärer Gelbfrucht (Mirabelle, Mango) und einigem, gelberen Geblümel, das sich jedoch fern jeder Parfümiertheit befindet. Am Gaumen kommt die Frucht ganz leicht extraktsüß daher und scheint zu etwa 10 % fermentiert, dazu ein flaumiger Hefeschleier; die Säure ist ordentlich bemessen, ist aber dennoch eher subtil unterwegs, mineralischerseits wirkt’s in erster Linie kalkig, wieder mit dem Adjektiv „flaumig“, eine Spur Kalisalz ist aber auch in Spiel. Der mehrminütige Nachhall ist -schon wieder- flaumig-fein, im Finale macht vor allem die Mango auf distinguierte Art auf sich aufmerksam.
Auch wenn der „Flaum“ hier das Thema zu sein scheint, ist das nun kein Schäumer, den man einfach in die Schmeichlerecke schieben sollte, denn dazu ist er insgesamt doch zu ernsthaft aufgestellt. Er bildet übrigens den Müller-Thurgau nun noch besser ab als bei der Erstbegegnung, der Grüne Veltliner erscheint schlüssig, hat sich aber etwas zurückgezogen, der Sauvignon versteckt sich erfolgreich. Hat sich auch mit der gestrigen Caldeirada sehr gut vertragen. |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2026/03/28/fuchs-und-hase-erster-streich/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Bilder:
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