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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 22.03.26 20:00 |
| Bezeichnung: |
Sylvaner - trocken - Pfälzer Landwein |
| Winzer/Produzent: |
Durst |
| Land / Region: |
Deutschland - Pfalz |
| Jahrgang: |
2021 |
| Typ: |
Weißwein |
| Rebsorte: |
Silvaner |
| Alkohol (Vol.%): |
11,5 |
| Verschluss: |
Schraubverschluss |
| Weitere Angaben: |
Los-Nr. 06/22 |
| Preis: |
19 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Wolfgangs Weine - 07.04.2023 |
| Bewertung: |
Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25 |
| Preis / Genuss: |
gut |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
22.03.2026 |
| Eingetragen von: |
EThC
... geändert von EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 26.05.2023:
Optisch ein minimal angetrübtes Goldgelb, riecht nach leicht angecremten, sehr sekundären Mirabellen, etwas Talcum, ein paar Pampelmusenzesten, mit Luft auch grüner Pfirsich sowie Aprikosen. Schmeckt trotz der angedeuteten Cremigkeit sehr grünlich-frisch, straffe Säure, wieder Pampelmuse mit Albedo, Talcum, später auch Linoleum und etwas grünlicher Joghurtbecher. Schön langer Abgang mit Konzentration auf sekundäres Steinobst, etwas Polystyrol auf der reichlich angenehmen Seite.
Recht interessante Silvanerinterpretation, durchaus schlüssig wenn man's weiß, blind hätte ich vermutlich aber daneben getippt. Sollte man man jedoch m.E. noch ein bißchen liegen lassen, der Wein ist vermutlich noch interessanter, wenn die Mineralik mehr Raum bekommt.
Wertung vom 26.05.2023: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 19 von 20
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Verkostung vom 22.03.2026:
Farblich ein dichtes Goldgelb mit leichtem Messingstich, geruchlich zeigt sich eine fein fermentierte Gelbfrucht mit Reneclaude und nicht ganz reifer Kaki nebst etwas frischkohligen Anklängen, Ankündigung einer flaumigen Kalkigkeit. Am Gaumen gibt die Fermentationsfrucht klar, aber nicht dominant den Ton an, eine anfänglich unreife Grünnote weicht recht schnell, dennoch bleibt eine smarte, grünliche, auch wieder leicht kohlige Kante zurück; die Säure wirkt recht weich, leistet aber ordentliche Arbeit, das samtige Mineralikversprechen wird eingelöst. Dann ein einerseits geschmeidiger Nachhall, der andererseits jedoch nicht ins Weichgespülte führt.
Das hat sich gegenüber der Erstbegegnung vor über zweieinhalb Jahren wirklich wunderbar ausgewachsen und plaziert sich irgendwo im Spannungsfeld zwischen Klassik und Moderne, wobei ich hier Letzteres im Wesentlichen mit der Naturecke gleichsetze. Das Schöne ist, daß hier Leichtigkeit und Stoffigkeit quasi selbstverständlich Hand in Hand gehen, die Frucht ist durch die leichte Fermentation wunderbar sekundär unterwegs, dem Geschmeide zum Trotz wirkt das Ganze dennoch recht frisch. |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2026/03/22/halbnatuerlicher-sylvaner/ |
| Link 2: |
https://ec1962.wordpress.com/2023/06/29/durst-ein-name-kein-programm/ |
| Link 3: |
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Diese Verkostungsnotiz wurde bisher 254 mal abgerufen |
Bilder:
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