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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 28.08.26 18:42 |
| Bezeichnung: |
Scheurebe - trocken - Qw |
| Winzer/Produzent: |
Jülg |
| Land / Region: |
Deutschland - Pfalz |
| Jahrgang: |
2020 |
| Typ: |
Weißwein |
| Rebsorte: |
Scheurebe |
| Alkohol (Vol.%): |
12 |
| Verschluss: |
Schraubverschluss |
| Weitere Angaben: |
AP 5 066 185 10 21 |
| Preis: |
9,22 Euro je 0,75 l (Sonstige Bezugsquelle) - 26.05.2023 |
| Bewertung: |
Nachkauf 2 von 3, Gesamt 20 von 25 |
| Preis / Genuss: |
akzeptabel/angemessen |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
21.08.2026 |
| Eingetragen von: |
EThC
... geändert von EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 26.05.2023:
Im Glas ein helles Strohgelb, nasal gibt's viel Frühlingswiese mit Löwenzahn, dazu Zitrone und Limette, recht hoher Albedoanteil. Geschmacklich ebenso, frische klare Säure, Bachbett mit Kalkstein. Schön langer Abgang mit viel Agrumenalbedo.
Unkomplizierte Scheurebe, die vor allem durch ihre Klar- und Süßefreiheit überzeugt, kein Ausbund an Komplexität, was so sicher auch nicht gewollt ist, aber mit einer für den Anspruch perfekten Struktur, sehr schön; insbesondere im Vergleich zur leider recht zuckerschwanzigen 21er Ausgabe...
Wertung vom 26.05.2023: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 18 von 25
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Verkostung vom 21.08.2026:
Farblich ein recht helles Zitronengelb, geruchlich sind wir bei einem fein-kantigen (sic!) Mix aus Zitrone bzw. Zitronat, Jostabeere und Mirabelle, begleitet von einigen Kräutern aus der Rosmarinecke, ein bißchen Frühlingswiese noch. Am Gaumen dann etwas leichter wirkend als nasal angekündigt, ist aber substantiell doch gut aufgestellt; mit der lebendigen Säure kommt etwas knisternder Pfeffer mit, steinseits wirkt’s irgendwie tuffig, wobei die Kräuter ein entsprechendes Bachbett säumen. Der schön lange Nachhall bietet dann noch etwas gut integrierte Extraktsüße, im Finale leicht bitterlemonig.
Im Vergleich zur letzten Flasche, die anläßlich einer kleinen Weinrunde vor gut drei Jahren geöffnet wurde, hat sich doch noch einiges hinsichtlich Komplexität und Ernsthaftigkeit getan, diese Scheu ist auch im sechsten Jahr wunderbar beinand und präsentiert ihre Aromatik schön differenziert und ohne jegliche Maskierung durch unnötige Restzuckerbeigaben, so macht das Spaß!
Nachtrag nach 7 Tagen mit Luft: der Wein steht völlig unbeeindruckt von der vielen Luft in der Flasche im Glas, nur das Zitronat hat sich etwas verdichtet, sehr schön! |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2026/08/21/zum-glueck-nicht-der-21er/ |
| Link 2: |
https://ec1962.wordpress.com/2023/06/29/durst-ein-name-kein-programm/ |
| Link 3: |
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Diese Verkostungsnotiz wurde bisher 380 mal abgerufen |
Bilder:
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