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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 10.11.25 19:08 |
| Bezeichnung: |
[Aligoté] - Le Clou 34 - Claire Naudin - Vin de France |
| Winzer/Produzent: |
Domaine Naudin-Ferrand |
| Land / Region: |
Frankreich - Burgund |
| Jahrgang: |
2018 |
| Typ: |
Weißwein |
| Rebsorte: |
Aligoté |
| Alkohol (Vol.%): |
12 |
| Verschluss: |
Naturkork |
| Weitere Angaben: |
Die Trauben stammen anscheinend überwiegend aus der 1934 bepflanzten Lage „Le Clou“ in Ladoix-Serrigny, was zur Côte de Beaune gehört. Kleinere Anteile stammen aus den Lagen „Les Tilles (1935, 1948 und 1953), „Egoulotte“ (1945 und „En la Croix“ (1953).
LVF18C |
| Preis: |
17 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Mes Bourgognes - 21.05.2021 |
| Bewertung: |
Nachkauf 3 von 3, Gesamt 22 von 25 |
| Preis / Genuss: |
akzeptabel/angemessen |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
04.11.2025 |
| Eingetragen von: |
EThC
... geändert von EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 08.05.2023:
Farblich sind wir bei einem minimal angetrübten Messing, das Riechorgan wird mit allerlei flaumigen Aromen von Albedos verschiedener Zitrusfrüchte beglückt, dezenter Großholzeindruck. Am Gaumen zeigen sich die Agrumenalbedos differenzierter, Zitrone, Limette und Pomelo sind klar zu identifizieren, mit Luft auch ein Hauch saure Mango, dazu eine distinguierte, gut bemessene Säure, Talcum plus Kreide bilden die Basis. Der ordentlich lange Nachhall hinterläßt einen kleinen Minipelz.
Das entspricht schon deutlich mehr dem Eindruck, den ich bei den ersten Begegnungen mit dem 15er hatte, auch wenn ich gestern nicht ganz so begeistert war wie einst. Das liegt daran, daß der 18er mehr oder weniger exclusiv auf der Agrumenschiene spielt, wenn auch sehr gekonnt; das geht auch noch etwas komplexer, ist aber letztlich Meckerei auf hohem Niveau.
Wertung vom 08.05.2023: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 20 von 25
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Verkostung vom 04.11.2025:
Visuell ein helleres Messing, fürs Näschen gibt's sehr sekundäre, deutlich staubig wirkende Frucht zwischen Pfirsich und Mirabelle, unterlegt von Kalk, Zement und einem Hauch Bohnerwachs. Am Gaumen dann eher sehr reduzierte Reneclaude, geschmückt mit etwas Pulpe (aus der Papierherstellung) sowie der Hauch einer Art anorganischer Süßeanmutung, die Säure ist schön austariert und dabei recht geschmeidig, mineralischerseits wieder was leicht Zementiges ohne Herbheit sowie Schneiderkreide. Erst beim schön langen Nachhall auch leicht herbe Noten, aber nicht vom Zement, sondern eher vom Pulpigen, im Finale wieder diese juxige Steinsüße.
Gleich vorneweg: für Fruchtliebhaber ist das gar nix, denn die ist so sehr reduziert, quasi versteinert, daß vermutlich nur eingefleischte Mineralfans was damit anfangen können. Für die ist es ein leichter wie ernsthafter Wein mit einigen eher ungewöhnlichen Aromen fern jeder Banalität, schön!
Wertung am ersten Tag: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 20 von 25
Nachtrag nach 6 Tagen mit Luft: manchmal -bzw. in letzter Zeit häufiger- geschieht es, daß angebrochene Flaschen einige Tage außer Griffweite sind, deshalb hier eine recht lange Zeit bis zur Nachverkostung, ich hatte mir auch nicht mehr viel erwartet. Aber weit gefehlt: die Fruchtseite hat sich -in supersekundärer Art- ziemlich deutlich intensiviert und bringt auch einiges mehr an Fruchtextrakt mit, was die Spannung deutlich erhöht und sogar noch den Einzug in die "3er" Riege ermöglicht:
Wertung am siebten Tag: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 22 von 25 |
| Trinkreife: |
jetzt trinken |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2025/11/07/fast-ganz-der-alte/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Bilder:
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