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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 07.06.26 19:30 |
| Bezeichnung: |
Silvaner - [Röttinger Feuerstein] - Silex - Reserve - trocken - Taubertäler Landwein |
| Winzer/Produzent: |
Kraemer |
| Land / Region: |
Deutschland - Tauberfranken |
| Lage: |
Feuerstein (Röttingen - Franken) (in weinlagen.info) |
| Jahrgang: |
2018 |
| Typ: |
Weißwein |
| Rebsorte: |
Silvaner |
| Alkohol (Vol.%): |
12 |
| Verschluss: |
Naturkork |
| Weitere Angaben: |
L-SSR18 |
| Preis: |
77 Euro je 0,75 l (ab Hof) - 06.11.2022 |
| Bewertung: |
Nachkauf 3 von 3, Gesamt 22 von 20 |
| Preis / Genuss: |
akzeptabel/angemessen |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
07.06.2026 |
| Eingetragen von: |
EThC
... geändert von EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 18.02.2023:
Leicht angetrübtes Orangegelb, nasal gibt's Orangenzesten bzw. -albedo, auch etwas Kumquat, alles recht sekundär und reduktiv, eher versteckt und dennoch prägnant Basalt und Flint, nimmt mit Luft aber deutlich zu. Am Gaumen gesellen sich zur o.g. Frucht noch Kurkuma und eine gewisse Kräutermischung, die eher auf Keuper hinweist, mit Luft ein signifikanter Zuwachs an Kümmel, auch die Mineralbasis ist eher gipsig und sorgt für leichte Adstringenz; straffe und doch cremig-elegante Säure. Der satt lange Abgang ist dann fast ein bißchen pimentig, im Finale dann sogar eine deutliche Tendenz zum Pfeffer hin.
Auch hier klar kein Silvaner im typischen Sinn und als solcher auch kaum erkennbar, wieder eher burgundische Assoziationen, diesmal mehr zur innovativen Chardonnay-Seite hin. Danke dafür, daß hier erneut gezeigt wird, wozu die Sorte neben dem Althergebrachten auch noch fähig ist!
Wertung vom 18.02.2023: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 23 von 20
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Verkostung vom 07.06.2026:
Hellorange scheint’s aus dem Glas, geruchlich ein Mix aus sekundärer Orange und Physalis, feine Großholzanmutung. Geschmacklich kommt noch reife Papaya hinzu, dann eine feine Spur aus Salz, einem Hauch Basalt und Talcum, dazu prägend Kurkuma; die Säure steht nicht im Vordergrund, ist aber dennoch gut austariert. Dann ein recht langer Nachhall, der sich vor allem aufs Kalisalz konzentriert, dahinter das fast etwas staubige Fruchtkonzentrat.
Der „Silex“ hat im Vergleich zur Erstbegegnung vor drei Jahren ein bißchen an Expressivität verloren, insbesondere weil das „Silexige“ sich deutlich zurückgezogen hat. Ist aber dennoch nach wie vor ein Silvaner der Extraklasse, vor allem weiterhin sehr unique und maximal untypisch. Letzteres sehe ich hier klar als Qualitätsmerkmal (im Gegensatz zur Weinprüferei…). |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2026/06/07/kurkuma-silvaner-relaunch/ |
| Link 2: |
https://ec1962.wordpress.com/2023/03/13/silvaner-des-wahnsinns/ |
| Link 3: |
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Diese Verkostungsnotiz wurde bisher 334 mal abgerufen |
Bilder:
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