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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 12.06.26 17:24 |
| Bezeichnung: |
[Colombard] - I wish I was a Ninja - El Bandito - WO Swartland |
| Winzer/Produzent: |
Testalonga |
| Land / Region: |
Südafrika - Swartland |
| Jahrgang: |
2021 |
| Typ: |
Schaumwein |
| Rebsorte: |
Colombard (Columbard) |
| Alkohol (Vol.%): |
8,5 |
| Verschluss: |
Kronkorken |
| Weitere Angaben: |
Die Trauben wurden ohne künstliche Bewässerung mit viel Handarbeit gepflegt. Nach der Handlese wurden die Trauben gepresst, der Saft mit weinbergseigenen Hefen spontan vergoren und noch in der Gärung in die Schaumweinflasche gefüllt und mit einem Kornkork verschlossen. Dort gärte der Wein bis er für Schaumweinverhältnisse "trocken" war - was hier bei knapp über 30 g/l Restzucker bei 9 g/l Säure erreicht wurde. Nach dem Degorgieren wurde nichts mehr gemacht und der kleine Ninja Pétillant Naturel war fertig.
L-EBIW |
| Preis: |
24,5 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Weinkombinat Hugel - 13.08.2022 |
| Bewertung: |
Nachkauf 1 von 3, Gesamt 18 von 25 |
| Preis / Genuss: |
akzeptabel/angemessen |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
10.06.2026 |
| Eingetragen von: |
EThC
... geändert von EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 28.02.2023:
Ziemlich ausufernde Schäumerei zu Beginn, dann zeigt sich ein mittleres Messing mit eher geringer, mittelfeiner Blubberei, die dann aber gut durchhält. Nasal sehr frische Nußfrucht, deutlich angekündigte Süße, aber auch ein entsprechendes, volatiles Säureversprechen. Am Gaumen zeigt sich die Frucht etwas differenzierter mit Mirabelle und gelber Pflaume, dazu das Mandel-Macadamia-Coating; man merkt schon eine recht deutliche Restsüße, der jedoch auch gnadenlos Säure gegenüber steht, sodaß keine Klebrigkeit aufkommt, als Unterlage was leicht Kalkiges. Ziemlich langer Abgang, der aber keine neuen Erkenntnisse bringt.
Mir war schon klar, daß bei einem 8,5er Alk-Gehalt auch signifikant Süße zu erwarten ist (konkret: 30 g/l Restzucker stehen hier 9 g/l Säure gegenüber), weshalb der Einsatz auch bei Präsenz einer entsprechenden Zielgruppe erfolgte, die dann auch recht angetan war. Das trinkt sich aufgrund der recht spannenden Süße-Säure-Struktur auch für mich ganz gut und vor allem beschwerdefrei weg; wenn's jedoch ausschließlich nach meinen Vorlieben geht, kommt dann lieber doch was Anderes auf den Tisch.
Wertung vom 28.02.2023: Nachkauf 1 von 3, Gesamt 17 von 25
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Verkostung vom 10.06.2026:
Farblich ein helleres, leicht trübes Rotguß im Glas, recht feines wie ausdauerndes Geblubber; nasal ein recht frisch wirkendes Mirabellen-Nußhörnchen mit entsprechender Süßeankündigung. Geschmacklich zeigt sich neben der ziemlich süßen Mirabelle auch eine gelbe Pflaume sowie etwas Physalis, dazu die marzipansüßliche Nußhörnchenfüllung, die Restsüße kommt aber recht rund daher, sie wird auch schön von der gut proportionierten Säure gepuffert; steinseitig am ehesten was Kalkiges. Dann ein ordentlich langer Abgang, der auch eine sehr flaumige Zitronatzitrone im Gepäck hat.
Das hat sich seit der Erstbegegnung -insbesondere was die Süße angeht- sehr schön abgerundet, dennoch komme ich trotz der objektiven Qualitäten nicht in die Nachkaufränge. |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2026/06/11/alternativ-spritz/ |
| Link 2: |
https://ec1962.wordpress.com/2023/02/28/swartland-schaum-fur-kabi-fans/ |
| Link 3: |
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Bilder:
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