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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 11.12.25 19:26 |
| Bezeichnung: |
Auxerrois - Heidelberger Herrenberg - "AS" - trocken - [VDP.Erste Lage] |
| Winzer/Produzent: |
Seeger |
| Land / Region: |
Deutschland - Baden |
| Lage: |
Herrenberg (Heidelberg - Baden) (in weinlagen.info) |
| Jahrgang: |
2016 |
| Typ: |
Weißwein |
| Rebsorte: |
Auxerrois |
| Alkohol (Vol.%): |
12,5 |
| Verschluss: |
Schraubverschluss |
| Weitere Angaben: |
AP 620 12 17 |
| Preis: |
14,5 Euro je 0,75 l (ab Hof) - 09.08.2017 |
| Bewertung: |
Nachkauf 2 von 3, Gesamt 18 von 25 |
| Preis / Genuss: |
akzeptabel/angemessen |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
11.12.2025 |
| Eingetragen von: |
EThC
... geändert von EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 16.01.2023:
Im Glas ein leuchtendes Goldgelb, nasal gibt's einiges an Steinobst wie Pfirsich, Aprikose und Mirabelle in unaufdringlicher Form, begleitet von einem Kreideschleier. Schmeckt dann auch so, die Säure ist rebsortentypisch moderat ausgeprägt und läßt ein bißchen Cremigkeit zu, dennoch kommt kein signifikantes Breitegefühl auf; auch hier eine kalkige, aber etwas kühler als beim Bukett wirkende Basis. Der sehr lange Nachhall vermittelt dann einen erhöhten Extraktsüßegehalt, den die Säure hier aber erstaunlich gut weggepuffert.
Wenn man den "Auxi" nicht allzu warm werden läßt, ist das ein sehr schöner Fruchtinger, der zwar einerseits sehr steinobstfixiert ist, dies aber nicht zum Nachteil gedeihen läßt, da sich die Frucht trotz aller Dichte doch recht distinguiert verhält und die Säurebalance trotz gefühlter "Konzentrationsschwäche" recht ordentlich funktioniert. Genau das Richtige für die heutige Mittrinkerschaft!
Wertung vom 16.01.2023: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 18 von 25
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Verkostung vom 11.12.2025:
Visuell ein recht intensives, leicht angegiftetes Goldgelb im Glas, es riecht nach sekundärer, leicht reduktiver, etwas grünlicher Frucht mit Reneclaude, Pfirsich und Physalis, dazu eine feine Trockenkräuterspur. Geschmacklich kommt mit der recht dichten Frucht auch ein leichtes Bitterchen mit, unterstützt von etwas Koriandersaat, die Säure arbeitet im Rahmen ihrer Möglichkeiten sehr ansprechend (dennoch sollte man den Wein nicht zu warm werden lassen), als Basis assoziiere ich was Lehmig-kiesiges mit einer gewissen Kühle. Dann ein recht langer Nachhall, der ein feines Zitrusbitterchen besonders herausstellt (bleibt aber subtil), die Frucht wirkt hier am frischesten.
Die Frucht hat sich relativ zur Erstbegegnung in die sekundäre Richtung begeben und zeigt sich nun eher grünlich-reduktiv, was dem Wein ein leicht burgundisches Attribut verleiht, dennoch baut die Frucht eine gewisse Breite auf, die sich in relativ kalt gut in Grenzen hält, aber jenseits von 12 Grädern wird’s -für mich- dann erst leicht und später deutlich anstrengend. Deshalb trotz der an sich positiven Entwicklung auf der Fruchtseite keine Steigerung bei der Bewertung… |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2025/12/11/rebsorte-unter-dem-radar/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Bilder:
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