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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 18.09.26 19:14 |
| Bezeichnung: |
Kanada Renette - brut - Apfelwein aus der Uckermark |
| Winzer/Produzent: |
Gutshof Kraatz |
| Land / Region: |
Deutschland - Sonstige |
| Jahrgang: |
2020 |
| Typ: |
Weißwein |
| Rebsorte: |
Äpfel |
| Alkohol (Vol.%): |
8,5 |
| Verschluss: |
Schraubverschluss |
| Weitere Angaben: |
L. Nr. 202011 |
| Preis: |
9,9 Euro je 0,75 l (ab Hof) - 23.06.2022 |
| Bewertung: |
Nachkauf 2 von 3, Gesamt 19 von 25 |
| Preis / Genuss: |
akzeptabel/angemessen |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
18.09.2026 |
| Eingetragen von: |
EThC
... geändert von EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 06.11.2022:
Im Glas ein strahlendes, helleres Altgold, der Geruch deutet klar auf ein staubtrockenes, völlig durchgegorenes Getränk hin, die Äpfel wirken ledrig-frisch (sic!), was leicht Kreidiges kündigt sich an. Schmeckt dann auch fast so trocken wie erwartet, bizzelt auch ein bißchen, mit Luft vermittelt der Extrakt ein verschämtes Süßegefühl, die Säure ist eher moderat vertreten, zur o.g. Kreide kommen noch ein paar gelbe Eisensalze dazu. Der schön lange Abgang ist von ziemlich flaumiger Natur.
Aromatisch ist dieser Apfelwein gut gelungen, im Vergleich zu anderen Kraatz-Flaschen fehlt mir jedoch hier leider die Säure, was den Wein doch recht behäbig macht; ob das jetzt der Sorte (die ja eigentlich eher säuerlich sein soll), dem Jahrgang oder beidem zuzuschreiben ist, weiß ich leider nicht...
Wertung vom 06.11.2022: Nachkauf 1 von 3, Gesamt 17 von 25
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Verkostung vom 18.09.2026:
Visuell ein leuchtendes Altgold, fürs Näschen gibt’s recht reif anmutende, leicht ledrige, aber auch mit einigen frischen Attributen versehene Mostapfelnoten, leicht kreidiger Anflug. Am Gaumen dann komplett trocken, aber nicht staubig, die Äpfel wirken auch hier ledrig und frisch zugleich, die Säure ist recht schön präsent, mit ihr kommen ein paar herbe, helle Gerbstoffe mit, der kalkige Naseneindruck bestätigt sich. Auch der gut lange Nachhall vermittelt ein sehr herbes Mostapfelgefühl, auch hier keinerlei Restsüßeeindruck, nur minimal was aus dem Extrakt,
Der technische Säuregehalt hat seit der Erstbegegnung sicher nicht zugenommen, dessen Balance kommt mir heute aber heute viel freundlicher vor, jedenfalls war mir gleich beim ersten Schmeck klar, daß wir es nunmehr mit einem „2er“ zu tun haben. Auch im sechsten Jahr zeigt dieser angereifte und doch leicht saftig anmutende Apfelwein keinerlei Schwäche, taugt sicher auch als Dekadenwein! |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2026/09/18/saurearmer-apfel/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Bilder:
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