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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 26.07.25 21:18 |
| Bezeichnung: |
Sauvignon blanc - Mitterberg IGT |
| Winzer/Produzent: |
Kränzelhof |
| Land / Region: |
Italien - Südtirol |
| Jahrgang: |
2016 |
| Typ: |
Weißwein |
| Rebsorte: |
Sauvignon blanc |
| Alkohol (Vol.%): |
13,5 |
| Verschluss: |
Schraubverschluss |
| Weitere Angaben: |
L 10 |
| Preis: |
14,9 Euro je 0,75 l (ab Hof) - 15.06.2017 |
| Bewertung: |
Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25 |
| Preis / Genuss: |
gut |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
26.07.2025 |
| Eingetragen von: |
EThC
... geändert von EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 16.04.2022:
Ein mittleres Strohgelb mit grünlichen Reflexen im Glas, riecht nach bekräuterten Reneclauden und gelber Kiwi. Schmeckt zuerst nach Estragon, Zitronenmelisse und etwas Salbei, bevor man hier Jostabeeren und weiße Johannisbeeren entdeckt, mit der Knacksäure kommen auch Limette und Zitrone mit, straff salzige Basis mit Lemon Pepper-Beigabe. Der Ewigkeitsnachhall ist dann fast Kräutersalz pur, erst im Finale machen sich dann wieder ein paar reifere grün-gelbe Fruchtfetzen bemerkbar.
Ein aufgrund seines Salzgehalts höchst belebender SB, dem ich trotz der immensen Spannung, welche er vor allem beim Abgang aufbaut, nicht die sprichwörtliche, rebsortenspezifische Lautheit andichten möchte. Sehr eigener Sauvignon, den ich blind womöglich eher an irgendeine Küste verorten würde und der auch mit mediterraner Tomatensauce keinerlei Problem hat.
Wertung vom 16.04.2022: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25
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Verkostung vom 26.07.2025:
Im Glas ein dichteres Strohgelb, nasenmäßig geht’s erst mal leicht süßlich-zitrisch zu, Zitrone und Pomelo sind hier vor allem im Spiel, erst danach die erwartete Stachelbeere, das Ganze gestützt von einer feinen Kräuterspur mit Zitronengras und Estragon, ein Hauch Minze noch, mit Luft arbeitet sich eine Yuzu mit viel Albedo nach vorne. Geschmacklich entwickelt sich die gelbe Aromatik etwas schneller, ein bißchen Zitronat bringt einen nicht ganz kleinen Tick kantigerer Süße bester Art ins Spiel, welche von der lebendigen Säure aber souverän im Schwitzkasten gehalten wird; steinseitig fühlt sich’s kalkig an, wobei die Kräuter den Blick aufs Gestein aber geringfügig vernebeln. Abgangsseitig agiert die Extraktsüße am intensivsten, richtet aber keinerlei Schaden an, da die Säure nebst feiner Salzspur perfekte Arbeit leistet und so eine belebende Spannung aufgebaut wird, im Finale münden Salz und Süße in eine Art sehr helles Salzkaramell.
Im neunten Jahr zeigt sich dieser Basis-SB des Guts nun immer noch von seiner allerbesten Seite, allerdings einer doch signifikant anderen ohne deshalb ein ganz anderer Wein zu sein. Er ist wunderbar (an-) gereift ohne dabei irgendwelche Altersnoten samt etwaiger Gebrechen ausgebildet zu haben, grüne und gelbe Aromen sind sehr schön balanciert, auch die Süße-Säure-Struktur ist sehr animierend, obwohl der Süßeeindruck schon recht amtlich ist, es wird dadurch aber nichts anderes verdeckt, Frucht und Kräuter können sich glockenklar präsentieren. Hat heute einen Wolfsbarsch mit Rohnen-Wildreisplätzchen aufs Beste begleitet, große Freude! |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2025/07/26/aller-guten-16er-sbs-aus-sudtirol-sind-3/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Bilder:
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