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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 17.10.25 19:18 |
| Bezeichnung: |
Rajnski Rizling - Laskovec - suho - kasna Berba - ZOI Plesivica |
| Winzer/Produzent: |
Korak |
| Land / Region: |
Kroatien - Plesivica |
| Jahrgang: |
2019 |
| Typ: |
Weißwein |
| Rebsorte: |
Riesling |
| Alkohol (Vol.%): |
13,5 |
| Verschluss: |
Naturkork |
| Weitere Angaben: |
L 030820 |
| Preis: |
17 Euro je 0,75 l (ab Hof) - 30.08.2021 |
| Bewertung: |
Nachkauf 2 von 3, Gesamt 20 von 25 |
| Preis / Genuss: |
akzeptabel/angemessen |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
17.10.2025 |
| Eingetragen von: |
EThC
... geändert von EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 30.03.2022:
Ein helleres Altgold im Glas, riecht nach essigbaumumwabertem, recht sekundärem Steinobst. Geschmacklich gibt's ebenfalls Mirabelle und Pfirsich sowie Kaki, hier ebenso eine leicht ins Burgund schielende Grünholzaromatik; trotz der recht deutlichen Säure bleibt eine gewisse Cremigkeit, etwas Pfeffer spielt mit, die Basis erinnert an eher schweren Ackerboden. Der sehr lange Abgang ist dann der relativ viskoseste Teil, auch hier gibt's recht satte Gelbfrucht mit leichtem Bitterchen als Begleitung.
Als ich den Riesling letzten Sommer auf dem Weingut probiert habe, war er noch deutlich knackiger unterwegs, die aus deutscher Sicht rieslinguntypische Grundstilistik zeigte er aber auch damals schon; sie erinnert heute mehr an etwas dickeren Weißburgunder denn an Riesling. Deshalb habe ich ihn gestern auch zu Gnocchi mit Gorgonzolasauce aufgemacht, was ganz gut funktioniert hat (mit "normalem" Riesling wär das für mich gar nicht gegangen), aber mittlerweile ist mir diese an sich interessante kroatische Rizling-Interpretation dann doch etwas zu behäbig, also eher kein Nachkauf...
Wertung vom 30.03.2022: Nachkauf 1 von 3, Gesamt 17 von 25
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Verkostung vom 17.10.2025:
Visuell ein deutliches Altgold, nasenmäßig zeigt sich der Rizling mittlerweile recht gereift, vermeidet dabei aber jegliche rebsortentypische Noten aus der Wachs- und / oder Tankstellenecke, statt dessen spielt hier in erster Linie zuckerfreier Thymianhonig eine Rolle, daneben auch reife wie sekundäre Exotik à la Mango und Kaki, dezenter Großholzanflug. Gaumal ist die Frucht etwas dicklicher als angekündigt, die an sich unscheinbare, aber doch sehr effektive Säure hält das jedoch wunderbar im Lot und unterbindet jegliche Behäbigkeit, die Mineralik erinnert vor allem an Ackerboden, jedoch auch mit ein paar kantigen, kühlen Einschlüssen. Der Nachhall ist ziemlich lang, der Honigteil ist leicht gepfeffert, die Säure wirkt ein bißchen freier, bodenseitig nun auch leicht kalkige Attribute.
In dieser reiferen Form gefällt mir das wieder deutlich besser als das Zwischenstadium vor gut 3 Jahren, nach wie vor eine ganz eigene Riesling-Interpretation ohne die Rebsorte dabei zu verleugnen; hat sich erfolgreich wieder in die Nachkaufriege hochgearbeitet! |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2025/10/17/kroatischer-burgundsling/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Bilder:
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