Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 24.03.26 20:12

Bezeichnung: Riesling - Nierstein Hipping - trocken - Qw
Winzer/Produzent: Lisa Bunn
Land / Region: Deutschland - Rheinhessen
Lage: Hipping (Nierstein - Rheinhessen) (in weinlagen.info)
Jahrgang: 2019
Typ: Weißwein
Rebsorte: Riesling
Alkohol (Vol.%): 12
Verschluss: Naturkork
Weitere Angaben: Rz 1 g/l, Säure 7,9 g/l, AP 4 401 0700 024 20
Preis: 21 Euro je 0,75 l (ab Hof) - 20.05.2021
Bewertung: Nachkauf 1 von 3, Gesamt 16 von 25
Preis / Genuss: schlecht
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 24.03.2026
Eingetragen von: EThC ... geändert von EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Verkostung vom 31.12.2021:

Farblich ein mittleres Goldgelb, nasal gibt's Netzmelone und gelbe Kaktusfeige sowie leicht Pulpe, weiters ein paar hellgelbe Blümchen. Am Gaumen wirkt die Frucht-Blumen-Mischung zwar nicht sehr primär, aber doch etwas plakativ; die Säure ist für einen Riesling relativ moderat ausgeprägt, deshalb wirkt das Ganze etwas gebremst, untendrunter was eher Specksteiniges. Auch der Abgang ist mit Bremsklotz ein bißchen blumig unterwegs und stellt die hellgelbe Blumenfrucht fast kitschig in den Vordergrund.

Nun weiß ich ja, daß das Weingut auch im Rieslingbereich schöne bis sehr schöne Sachen in die Flasche bringen kann, deshalb hätte ich mir für einen Wein aus der Spitzenlage Hipping deutlich mehr erwartet; blind hätte ich hier eher auf einen Muskateller kurz vor der Kaltvergärung getippt. Ob da mit Reife noch was draus wird? Aktuell bin ich skeptisch...

Nachtrag nach 24 Stunden mit Luft: fürs Näschen gibt's nunmehr ganz verschämt auch ein paar Flint-Moleküle, die sich auch geschmacklich präsentieren, aber die reißen's auch nicht raus...

Wertung vom 31.12.2021: Nachkauf 1 von 3, Gesamt 15 von 25

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Verkostung vom 24.03.2026:

Farblich ein leicht zur Bronze schauendes Goldgelb, fürs Näschen gibt’s Zitrone und Yuzu -später auch Limette- mit leicht etherischem Hauch, wirkt auch etwas basaltisch. Am Gaumen wiederholt sich das zwar grundsätzlich, die Agrumen wirken jedoch leicht metallisch belegt, auch wird die nasal angekündigte Intensität dann doch nicht erreicht; die Säure ist an sich gut austariert, steht aber doch etwas auf der Bremse, steinseitig wirkt’s wie Rotlage mit deutlichem Specksteinanteil. Auch der gut lange Nachhall hat diese durch den Speckstein leicht verwaschene, sogar leicht seifige Anmutung, im Finale ein leichtes Glimmerbitterchen.

Als Ortswein wär das soweit „ganz nett“, wobei ich mich mit der leicht seifigen Mineralik dann doch ein bißchen schwer tue, zumal’s nasal eigentlich etwas vielversprechender angefangen hat. Aber wenn dann „Hipping“ draufsteht und das auch noch der teuerste Wein des Guts war (und wohl noch ist), wird die Erwartungshaltung doch recht hoch geschraubt, auch wenn’s kein „GG“ ist. Immerhin sind leichte Fortschritte gegenüber der Erstbegegnung zu vermerken, aus der „1er“-Riege kommen wir damit aber bei Weitem nicht raus, schade…
Trinkreife: trinken oder lagern
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2026/03/24/da-mus-doch-mehr-gehen/
Link 2: -
Link 3: -
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