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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 06.07.26 21:59 |
| Bezeichnung: |
Neuburger - Freyheit - trocken - Wein aus Österreich |
| Winzer/Produzent: |
Heinrich |
| Land / Region: |
Österreich - Burgenland |
| Jahrgang: |
2017 |
| Typ: |
Weißwein |
| Rebsorte: |
Neuburger |
| Alkohol (Vol.%): |
12 |
| Verschluss: |
Glasstopfen |
| Weitere Angaben: |
Stammt aus der Mönchhofer Riede Kurzberg und aus kalkreichen Rieden vom Leithagebirge. Handverlesen Ende August, über Nacht mit den Kämmen auf der Maische belassen. Spontane Gärung und biologischer Säureabbau. Zehn Monate auf der natürlichen Hefe im großen Eichenfass gereift, unfiltriert und ohne Zugabe von Schwefel abgefüllt., RZ 1,0 g/l, S 6 g/l, 09.07.18, L0718 |
| Preis: |
19 Euro je 0,75 l (Sonstige Bezugsquelle) - 16.10.2021 |
| Bewertung: |
Nachkauf 1 von 3, Gesamt 17 von 25 |
| Preis / Genuss: |
akzeptabel/angemessen |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
06.07.2026 |
| Eingetragen von: |
EThC
... geändert von EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 16.10.2021:
Hier sehen wir ein trübes Orangegelb, in der Nase weiße Tannine und salzige Birne. Am Gaumen dann säurelastiger als erwartet, leicht an grüne Kiwi erinnernde Frucht, fast kantige Säure, grüne Gerbstoffe, ebenso grüner Kalk bzw. bemooster Tuff. Der sehr lange, kalkig-moosige Abgang hat neben der frischen Säure noch etwas Papaya im Gepäck, welche sich vor allem im Finale bemerkbar macht.
Ein grüner Halborange, der aber nicht wirklich grün im Sinne von unreif ist, sondern der genügend ausgleichende Komponenten im Gepäck hat, um die Spannung hochzuhalten.
Wertung vom 16.10.2021: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25
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Verkostung vom 06.07.2026:
Farblich ein minimal getrübtes Messing, nasal zeigt sich eine recht dichte, sekundär-flaumige Frucht in Form von Papaya, Kaki und Weinbergspfirsich, feine Großholzanmutung. Am Gaumen gesellt sich eine deutlich vegetabile Note dazu, nicht gänzlich abstoßend aber auch nicht maximal einladend, die Frucht versteckt sich dahinter recht deutlich, am ehesten blitzen hier Kiwi und Bilimbi heraus; die Säure ist gut proportioniert, überläßt den Gerbstoffen aber ordentlich Raum, um das Ganze recht samtig zu gestalten, bodenseitig wirkt’s lehmig-kalkig. Auch beim recht langen Nachhall überstrahlt die grasig-kohlige Note die eigentliche Sekundärfrucht.
Bei der Erstbegegnung vor gut fünf Jahren war wohl noch deutlich mehr Gelbfrucht im Spiel, die das auch damals schon detektierte Grüne bis Moosige souverän im Griff hatte; mittlerweile ist das nur noch beim Bukett so, ansonsten übernimmt die grüne Seite die Pole. Das ist zwar -für mich- nicht abweisend, sondern hat „auf seine Art schon was“, aber vom einstigen „3er“ sind wir in der Form jedoch meilenweit entfernt, hätte ich wohl schon um einiges früher aufmachen sollen… |
| Trinkreife: |
schon abbauend |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2026/07/06/wenn-die-frucht-die-macht-ueber-die-vegetabilien-verliert-relaunch/ |
| Link 2: |
https://ec1962.wordpress.com/2021/10/31/einfach-so-runde/ |
| Link 3: |
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Diese Verkostungsnotiz wurde bisher 283 mal abgerufen |
Bilder:
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