Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 21.09.23 20:54

Bezeichnung: Vernaccia di San Gimignano - L'Albereta - Riserva - Vernaccia di San Gimignano DOCG
Winzer/Produzent: Il Colombaio di Santachiara
Land / Region: Italien - Toskana
Jahrgang: 2016
Typ: Weißwein
Rebsorte: Vernaccia di San Gimignano
Alkohol (Vol.%): 13,5
Verschluss: Naturkork
Weitere Angaben: L716
Preis: 22,62 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Vinus - 05.12.2019
Bewertung: Nachkauf 1 von 3, Gesamt 18 von 25
Preis / Genuss: schlecht
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 21.09.2023
Eingetragen von: EThC ... geändert von EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Verkostung vom 19.10.2021:

Im Glas ein mittleres Honiggelb, riecht nach reifem, nicht zu primärem Steinobst mit getrockneter und leicht herber Kräuterei. Am Gaumen wiederholt sich das im Wesentlichen, ein Klecks Rosmarinhonig noch, die Trockenkräuterseite bringt ein kleines Bitterchen mit; die Säure ist eher moderat, sorgt aber dennoch für Leben im Wein, steinseitig bin ich bei einer dünnen Zementschicht (das ist mir eingefallen, bevor ich mir die Infos über den teilweisen Ausbau in Zementbehältern besorgt habe...). Der schön lange Abgang betont die Bitterchen am meisten, bleibt dabei aber klar auf der animierenden Seite.

Sofern man die leichte Bitterkeit nicht als störend empfindet, ist das jetzt ein VdSG im besten Alter, der aufgrund seines doch nicht geringen Gehalts auch ein schöner Pizzabegleiter ist und bei dem's einem danach auch nicht fad wird, hat allerdings auch seinen Preis, deshalb nur ein "Einser". Außerdem würde ich ihn nicht mehr viel länger aufheben.

Wertung vom 19.10.2021: Nachkauf 1 von 3, Gesamt 18 von 25

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Verkostung vom 21.09.2023:

Nach wie vor honiggelb im Glas, nasal dann zur Farbe passend einiges an Rosmarinhonig, dahinter Trockenfrüchte aus der Steinobstecke, leichte Großholzanmutung. Geschmacklich dann ebenso die recht dichte Honigfrucht, der jedoch eine relativ klare Säure gegenübersteht, dazu ein paar Alterskräuter wie Koriandersaat, jedoch aktuell ohne negative Begleiterscheinungen; steinseitig etwas lehmig-zementig. Beim recht langen Abgang dann auch ein deutliches Bitterchen aus der Zementecke, die Frucht ist hier am gerbstofflastigsten.

Nachdem ich zuletzt gemutmaßt hatte, daß man den Wein nicht mehr allzu lange aufheben sollte, kann ich nunmehr erfreut feststellen, daß er in den letzten zwei Jahren nicht abgebaut hat. Eigentlich hat sich gar nicht so viel verändert, allerdings hat die Säure jetzt mehr Raum gewonnen, was den Wein transparenter macht ohne ihm die Substanz zu rauben. Insgesamt eine Bestätigung der letzten Wertung.
Trinkreife: jetzt trinken
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2023/09/21/weise-pizzabegleitung/
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