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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 07.06.26 10:33 |
| Bezeichnung: |
Avesso - Muros Antigos - Escolha - Vinho Verde DOC |
| Winzer/Produzent: |
Anselmo Mendes |
| Land / Region: |
Portugal - Minho |
| Jahrgang: |
2018 |
| Typ: |
Weißwein |
| Rebsorte: |
Avesso |
| Alkohol (Vol.%): |
13,5 |
| Verschluss: |
sonstige |
| Weitere Angaben: |
Agglomeratkork, 1956C27 |
| Preis: |
8,53 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Vinus - 22.03.2021 |
| Bewertung: |
Nachkauf 2 von 3, Gesamt 20 von 25 |
| Preis / Genuss: |
gut |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
06.06.2026 |
| Eingetragen von: |
EThC
... geändert von EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 25.08.2021:
Im Glas zeigt sich ein helles Strohgelb mit deutlich grünlichem Einschlag, das Riechorgan bekommt's mit limettiger, heller Gelbfrucht aus der Kaktusfeigenecke zu tun, dabei keinerlei Kaltvergärungsnoten, dafür straff, klar, kühl. Am Gaumen geht's in der Form weiter, hier sind Limetten und Zitronen in Saftform deutlich mehr betont, dazu eine lupenreine und selbstbewußte Säure, steinseitig was Gebrigsbachiges. Der ganz schön lange Abgang schabt wohlig am Rachen und hinterläßt eine animierende Zitrusspur.
Auch wenn der Avesso zumindest bei mir nicht zur Grimassenbildung führt, ist das wohl nix für säureempfindliche Menschen; wer aber niedrige pH-Werte ab kann, für den ist das ein sehr empfehlenswertes Getränk. Zwar kein Komplexitätsmonster, aber strukturell sehr gekonnt gemacht und auch kein Stück beliebig.
Wertung vom 25.08.2021: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 19 von 25
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Verkostung vom 21.10.2024:
Farblich ein helleres Goldgelb, fürs Näschen gibt’s einen Mix aus reifen Kaktusfeigen und ganz leicht frischere Birne, gepaart mit gelben Zitrusaromen, auch ein paar gelbflorale Oberschwingungen. Am Gaumen wirkt die Frucht minimal schmelzig, sie wird durch Säure und reife Zitronen aber auf der beschwingten Seite gehalten; etwas Kräutersalz spielt noch mit, als Basis gibt’s frischen, gelöschten Kalk. Dann ein schön langer Nachhall mit salziger, durchaus substantieller Zitrone.
Das ist mittlerweile so schön, daß es zum Verkochen eigentlich zu schade ist, allerdings brauchte ich auch nicht soo viel davon und der größte Teil verschwand mit deutlichem Vergnügen im Kochteam. Schon wieder so ein Weinchen, das geeignet ist, ein bißchen Sommer in den gefühlten Winter zu bringen und das mit äußerst überschaubarem, monetären Aufwand!
Wertung vom 21.10.2024: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 20 von 25
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Verkostung vom 06.06.2026:
Fürs Auge ein helleres Goldgelb, nasenmäßig zeigen sich vor allem Kaktusfeigen der unplakativen Art sowie Nashi-Birne, dazu ein bißchen zuckerfreies Zitronat sowie etwas parfümfreier Löwenzahn. Gaumenmäßig fällt anfangs die recht deutliche, kantige Süße auf, die sich aber im Laufe einer halben Stunde sehr schön einbindet und dann nicht mehr maskierend wirkt, die Frucht nebst Zitronat erhält deutlich mehr Raum, dazu entwickelt sich eine animierende Salzspur mehr und mehr, relativ kalkige Basis. Der ziemlich lange Abgang reitet in erster Linie das Zitronat mit samtiger Süße und feiner Kalisalzbeimengung.
In den letzten eineinhalb Jahren hat sich anscheinend kaum was verändert, wenn ich mir die letzte VKN so ansehe; der Wein steht absolut stabil im Glas, kein Anflug irgendwelcher Altersgebrechen. Paßte in seiner einfachen wie gleichzeitig anspruchsvollen Art wunderbar zu den kleinen frittierten Fischchen, die man je nach Region Hamsi, Gavros oder auch Anchovas fritas nennt. |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2026/06/06/limettenwein/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Bilder:
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