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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 20.07.25 18:26 |
| Bezeichnung: |
Chenin blanc - Les Caillardières - Savennières AC |
| Winzer/Produzent: |
Domaine du Closel |
| Land / Region: |
Frankreich - Loire |
| Lage: |
Caillardières (Savennières - Loire) (in weinlagen.info) |
| Jahrgang: |
2018 |
| Typ: |
Weißwein |
| Rebsorte: |
Chenin blanc |
| Alkohol (Vol.%): |
14 |
| Verschluss: |
Naturkork |
| Weitere Angaben: |
L. VSAVE418BT, 9747 Flaschen |
| Preis: |
31,69 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Vinus - 25.08.2020 |
| Bewertung: |
Nachkauf 2 von 3, Gesamt 19 von 25 |
| Preis / Genuss: |
akzeptabel/angemessen |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
20.07.2025 |
| Eingetragen von: |
EThC
... geändert von EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 21.08.2021:
Das Glas ist mit einer rotbronzenen Flüssigkeit gefüllt und es riecht nach Nougat sowie etwas Marzipan gepaart mit distinguiertem Großholz, wobei sich trotz der eigentlich mastigeren Komponenten keine Schwere ankündigt. Am Gaumen dann sogar noch niederviskoser als erwartet, der nussigen Seite stehen einige zwar cremige, aber doch recht agile Steinöbstchen sowie ein Apfelstrüdelchen gegenüber, die Säure ist moderat, verrichtet ihren Dienst aber dennoch sehr überzeugend; mineralischerseits was eher Lehmiges oder auch Rotlage, was den Biodyn-CB aber nicht über die Maße anfettet. Der "Genuß danach" zieht sich über mehrere Minuten hin, auch hier leistet die an sich unscheinbare Säure hervorragende Dienste und schafft den Spagat, daß ein an sich recht fettes Geschoß mit minimaler Trinkhemmung ausgestattet ist.
Das ist substanzmäßig schon ein Kaliber mehr als der 15er, erstaunlicherweise bringen jedoch weder der deutlich höhere Extrakt als auch der stramme Alk-Gehalt von immerhin 14 Ampere keine signifikanten Wohlfühlnachteile mit sich. Ein etwas gehaltvolleres, sahnelastiges Essen paßt sehr gut dazu, aber auch die anschließenden Solo-Gläser flutschen ungehemmt. Dennoch hebe ich diesen Closel-Savennières nicht in den 3er-Himmel, das Bessere bzw. Kalte ist dann halt doch der Feind des Guten bzw. Warmen...
Wertung vom 21.08.2021: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 21 von 25
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Verkostung vom 20.07.2025:
Farblich zeigt sich ein mattes, helleres Rotbronze im Glas, geruchlich dann vor allem Nougat gepaart mit etwas oxidiertem Steinobst sowie sehr herbem Trockenhonig, ein solcher vom Thymian fällt mir ein. Auch am Gaumen dieser Nougat-Oxifrucht-Mix (hier allerdings mehr backapfelig), was zu einer deutlichen Cremigkeit führt, der die Säure nur mäßig was entgegenzusetzen hat, mit dem Großholzeindruck kommt noch ein Hauch Karamell mit, bodenseitig assoziiere ich was Fetteres, in erster Linie Lehmiges. Der leicht ölige Nachhall hält dann ewig an, im Finale eine deutliche Karamellsüßeanmutung.
Der Wein war ja vor gut vier Jahren auch schon etwas adipöser unterwegs, damals war aber die Süße-Säure-Struktur noch mehr auf der Seite meiner Vorlieben angesiedelt; nunmehr ist das aromatisch für einen Chenin blanc aus warmem Jahr nach wie vor recht schön, vor allem in der Rolle als Essensbegleiter; solo läßt der Trinkfluß dann jedoch schon nach. Machte aber dennoch Freude, für ganz kurzfristigen Genuß ist -zumindest theoretisch- noch ein Nachkauf denkbar. |
| Trinkreife: |
jetzt trinken |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2025/07/20/dick-und-flussig-2/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Bilder:
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