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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 30.07.25 18:51 |
| Bezeichnung: |
Grüner Veltliner- [Rohrendorfer Lindobel] - trocken - Kremstal DAC |
| Winzer/Produzent: |
Artur Toifl |
| Land / Region: |
Österreich - Kremstal |
| Lage: |
Lindobel (Rohrendorf - Niederösterreich) (in weinlagen.info) |
| Jahrgang: |
2018 |
| Typ: |
Weißwein |
| Rebsorte: |
Grüner Veltliner |
| Alkohol (Vol.%): |
12,5 |
| Verschluss: |
Schraubverschluss |
| Weitere Angaben: |
L-N: 9517/19 |
| Preis: |
9 Euro je 0,75 l (ab Hof) - 08.08.2019 |
| Bewertung: |
Nachkauf 1 von 3, Gesamt 17 von 25 |
| Preis / Genuss: |
akzeptabel/angemessen |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
30.07.2025 |
| Eingetragen von: |
EThC
... geändert von EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 11.07.2021:
Farblich präsentiert sich ein mittleres Strohgelb, nasal zeigen sich recht intensiv und primär, aber nicht plakativ Nektarinen und gelbe Kaktusfeigen, schon hier ein leichter Hinweis auf aufkommenden Pfeffer. Gaumal dann wie angekündigt die ordentlich gepfefferte Frucht, die Säure ist jahrgangsbedingt etwas zurückhaltend, aber immerhin kommt keine störende Breite auf; steinmäßig assoziiere ich hier eher was Lehmiges. Der Abgang ist von schöner Länge und repetiert das leicht adipöse Fruchterlebnis nebst deutlicher Pfefferspur nochmals.
Die Österreicher hatten in 2018 wohl die gleichen bis ähnlichen Probleme mit dem heißen Jahrgang, in diesem Fall rettet den Wein tatsächlich der Pfeffer, welcher als eine Art Bizzeläquivalent für (Ersatz-) Spannung sorgt. Taugt in der Form recht gut als Essensbegleiter, solo fehlt mir dann doch die Säure. Und da ich noch genau weiß, wie frisch der 13er war, fällt meine Bewertung leider etwas verhalten aus...
Wertung vom 11.07.2021: Nachkauf 1 von 3, Gesamt 17 von 25
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Verkostung vom 30.07.2025:
Im Glas ein leicht mattes Goldgelb, für den Riechkolben gibt’s eine relativ frisch anmutende Mischung aus Limetten und Zitronen mit erhöhtem Albedoanteil, dazu Zitronengras. Am Gaumen kommen dann deutlich Kaktusfeige und Zuckerrohr dazu, etwas samtiger, weißer Pfeffer taucht auf; die Säure ist bemüht, kommt aber gegen die Extraktsüße nicht ganz an, steinseitig ploppt am ehesten eine Lehmassotiation auf. Beim sehr langen Nachhall ist der Pfeffer etwas agiler, was dem leicht in die Breite führenden und glykolig wirkenden Extrakt etwas Paroli bietet.
Nasal zeigt sich mit der nunmehrigen Agrumenlastigkeit eine deutliche Verbesserung hinsichtlich meiner Vorlieben, leider setzt sich das am Gaumen nicht in gleichem Maße fort. Wie erhofft, fand das der Besuch aber doch recht schön, insofern alles gut, auch in Anbetracht des einst einstelligen Preises. Ich dagegen würde mich freuen, wenn ich diesen Wein mal wieder aus einem kühleren Jahr ins Glas bekommen würde… |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2025/07/30/mit-pfeffer-die-kurve-kriegen/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Bilder:
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