Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 25.01.21 21:40

Bezeichnung: [Sauvignon blanc] - Les Kérots - Pouilly Fumé AC
Winzer/Produzent: Domaine Marchand et Fils
Land / Region: Frankreich - Loire
Jahrgang: 2016
Typ: Weißwein
Rebsorte: Sauvignon blanc
Alkohol (Vol.%): 13
Verschluss: Naturkork
Weitere Angaben: L 17 01
Preis: 16 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Vinus - 01.12.2019
Bewertung: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 18 von 25
Preis / Genuss: akzeptabel/angemessen
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 22.01.2021
Eingetragen von: EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Im Glas ein ziemlich helles Zitronengelb, fürs Näschen gibt's leicht nussige, sekundäre Mirabellen, mit Luft auch leicht karamellisiert, ganz dezent am Horizont ein paar Kräuterchen. Schmeckt dann ebenfalls nussig-cremig bis fast nougatig, die recht ordentlich bemessene Säure hält aber alles sehr gut flüssig, "Fumé" gibt's jedoch lediglich in Form von ein bißchen Salzkaramell. Der recht lange Abgang zeigt dann vor allem das erwähnte salzgeschwängerte Karamell mit ein paar Kräutern.

Ich habe mich kurz gefragt, ob da aufgrund der erlebten Nussigkeit ggf. ein bißchen Chenin blanc mit reingewurschtelt wurde, aber soweit ich weiß, bedeutet "Pouilly Fumé" auch obligatorisch 100 % Sauvignon blanc; die gemäß EU-Richtlinien häufig angewandte Deklarationsgrenze von 85 % gilt hier m.E. nicht. Wie auch immer, für einen SB eher untypisch, auch wenn die Loire-Sauvignons (zumindest die besseren) in der Regel nicht das oft laute und grüne Stachelbeer-Estragon-Image vor sich her tragen, für einen Pouilly Fumé zeigt sich hier auch nicht die erwartete Mineralik. Deshalb kann ich mir gut vorstellen, daß der Wein bei Typizitäts-Fans eher durchfällt; wenn man ihn -wie ich- für sich selbst sprechen läßt, kann man dem Wein durchaus einiges abgewinnen...

Wertung am ersten Tag: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 18 von 25

Nachtrag nach 48 Stunden mit Luft: in der Nase zeigt sich nun eine Mischung aus Zuckerrohr (ohne großartige Süße) und Zitronenzesten, ein Hauch Amaretto. Schmeckt dann auch in etwa so, das Gaumengefühl ist jedoch weniger attraktiv als vom Bukett avisiert; die Säure ist deutlich, dennoch wirkt der SB etwas belegt bzw. verschleiert. Der Abgang ist dann recht zitronensaftig mit ganz leichtem Extraktsüßeschwänzchen.

Einerseits eine recht interessante Entwicklung, andererseits aber auch ein aromatischer Rückschritt bzw. ein Verlust an Komplexität; also besser eher zügig wegtrinken...

Wertung am dritten Tag: Nachkauf 1 von 3, Gesamt 15 von 25
Trinkreife: trinken oder lagern
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2021/01/25/ist-da-noch-was-anderes-drin/
Link 2: -
Link 3: -
  Diese Verkostungsnotiz wurde bisher 52 mal abgerufen

Bilder:

 

Codes zur Veröffentlichung in Internet-Foren

Als Bilddatei für Internet-Foren (z.B. dasweinforum.de oder weinfreaks.de):


Einbindung als Text (forenunabhängig):


Veröffentlichung in facebook

Bitte einfach den Link aus der Adresszeile oder diesem Feld kopieren:





Kommentar zu dieser VKN schreiben:

Kommentare können nur von angemeldeten Benutzern erstellt werden !
Du kannst dich auf der Startseite anmelden bzw. kostenlos neu registrieren.
RSS      2004 - 2012 von Gerald Schuster, Advanced Technical Software :: e-mail: webmaster@verkostungsnotizen.net :: Datenschutzerklärung